Bereitet der TFF einen Zwangsabstieg vor? Schwere Strafen in Planung
Der türkische Fußballverband (TFF) bereitet nach einer Untersuchung zu Wettmanipulationen schwere Sanktionen vor. Im Rahmen der neuen Operation drohen Spielern und Vereinsfunktionären lebenslange Sperren sowie der Zwangsabstieg.
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Der türkische Fußballverband (TFF) bereitet sich nach der zweiten Welle der Wett-Untersuchungen darauf vor, harte Strafen wie lebenslange Sperren, Zwangsabstiege und Punktabzüge zu verhängen.
Im Rahmen der von der Staatsanwaltschaft geführten Ermittlungen wurden prominente Namen wie Mert Hakan Yandaş von Fenerbahçe, Metehan Baltacı von Galatasaray, Salih Malkoçoğlu von Trabzonspor, der Schiedsrichter Zorbay Küçük sowie der ehemalige Präsident von Adana Demirspor, Murat Sancak, in Gewahrsam genommen. Die möglichen Strafen in diesem Wett-Skandal sind bereits jetzt Gegenstand intensiver Diskussionen.
TFF AKTIVIERT ARTIKEL 56
Nach den Festnahmen durch die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft im Zuge der Wett-Ermittlungen haben die geplanten Sanktionen des türkischen Fußballverbandes (TFF) in der Fußballwelt für großes Aufsehen gesorgt. Der TFF plant, im Zusammenhang mit Spielern und Funktionären, die an Wetten beteiligt waren, Artikel 56 der Fußball-Wettbewerbsrichtlinie anzuwenden. Dieser Artikel sieht strenge Strafen für Personen vor, die durch Wetten versuchen, das Ergebnis von Spielen zu beeinflussen.
Nach der besagten Operation bereitet sich der TFF darauf vor, besonders harte Strafen gegen Spieler und Vereinsfunktionäre zu verhängen, die auf Spiele ihrer eigenen Mannschaften gewettet haben. Zu diesen Strafen gehören lebenslange Sperren, der Zwangsabstieg und der Abzug von 12 Punkten. Solche Sanktionen dürften die Vereine massiv treffen. Insbesondere Spieler wie Mert Hakan Yandaş von Fenerbahçe und Metehan Baltacı von Galatasaray droht eine lebenslange Sperre.
Die Strafen des Disziplinarausschusses werden sich nicht nur auf das Wetten beschränken. Anstelle von monatlichen Sperren sollen für Spieler, die an Wetten teilgenommen haben, künftig lebenslange Sperren treten. Der TFF plant zudem, auch gegen Vereinsfunktionäre hart durchzugreifen. Sollten sich die Vorwürfe gegen die genannten Funktionäre bestätigen, ist es wahrscheinlich, dass den Vereinen ein Abzug von 12 Punkten sowie der Zwangsabstieg drohen.
Artikel 56 der Fußball-Wettbewerbsrichtlinie untersagt jegliche Einflussnahme auf den Ausgang von Wettbewerben. Dieser Artikel ermöglicht die Verhängung schwerer Sanktionen gegen Personen, die versuchen, Spiele durch Wetten zu beeinflussen. Dem entsprechenden Artikel zufolge ist für diejenigen, die versuchen, das Spielergebnis zu manipulieren, eine lebenslange Sperre vorgesehen. Vereinsfunktionäre, die solche Handlungen begehen, müssen mit dem Zwangsabstieg ihrer Mannschaft in eine niedrigere Liga rechnen.
BESTIMMUNGEN DES ARTIKELS 56
Der Artikel besagt, dass es verboten ist, das Ergebnis eines Spiels auf eine Weise zu beeinflussen, die gegen das Gesetz oder die sportliche Ethik verstößt. Auch die Gewährung von Anreizprämien fällt unter diesen Tatbestand. Für Verstöße sind folgende Strafen vorgesehen:
Dauerhafte Sperre
Für Vereinsfunktionäre: Zwangsabstieg der Mannschaft
Geldstrafen
Darüber hinaus werden Personen, die versuchen zu wetten, mit einer Sperre von 1 bis 3 Jahren von Wettbewerben oder einer dauerhaften Sperre belegt. Bei schweren Verstößen wird den Vereinen ein Abzug von 12 Punkten auferlegt.