Brief des Terroristenführers Öcalan blieb wirkungslos: Syrische PKK-Ableger SDF legt Waffen nicht nieder
Nach dem Brief, der von Imralı an die SDF gesendet wurde, soll der syrische Ableger der Terrororganisation PKK, die SDF, den Aufruf zur Waffenabgabe abgelehnt haben.
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Es wurde bekannt, dass von der Gefängnisinsel İmralı ein Aufruf an die SDF (Syrische Demokratische Kräfte), den syrischen Ableger der als Terrororganisation eingestuften PKK, gerichtet wurde, die Waffen niederzulegen und die mit der Regierung in Damaskus unterzeichnete Vereinbarung einzuhalten. Es heißt jedoch, dass die SDF diesen Aufruf negativ beantwortet habe.
Der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli hatte kürzlich erklärt, dass eine Delegation der Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) ein persönliches Gespräch mit dem Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, führen sollte.
Auf Bahçelis Vorschlag hin begannen die diplomatische und sicherheitspolitische Bürokratie in Ankara umgehend mit entsprechenden Arbeiten. Die Türkei konzentriert sich auf Lösungswege, um die von der SDF ausgehenden Bedrohungen zu beseitigen.
EIN WEITERER SCHRITT AUS WASHINGTON
Auch die Regierung in Washington ist in diese Entwicklungen involviert. Der US-Botschafter in Ankara, Tom Barrack, brachte den SDF-Anführer Mazlum Abdi nach Damaskus, um ihn mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zusammenzubringen.
Unmittelbar nach diesem Treffen empfing der türkische Außenminister Hakan Fidan den syrischen Außenminister Assad Hassan al-Shaibani in Ankara. Fidan betonte während des Gesprächs: „Die SDF muss aus der Gleichung entfernt werden.“ Al-Shaibani antwortete darauf: „Wir stehen im Dialog mit der SDF.“
ÖCALANS BOTSCHAFT UND DIE ANTWORT DER SDF
Nachdem Bahçeli gefordert hatte, dass Abdullah Öcalan die SDF zur Waffenabgabe aufrufen solle, wurde bekannt, dass ein Brief von İmralı an die SDF gesendet wurde. In dem von Öcalan versandten Schreiben wurde die SDF dazu aufgefordert, die mit der Regierung in Damaskus unterzeichnete Vereinbarung einzuhalten und die Waffen niederzulegen.
Dem Bericht von Nefes zufolge lehnte die SDF diesen Aufruf mit der Begründung ab: „Wenn Schritte wie die einseitige und plötzliche Übergabe von Waffen oder Verwaltungsbefugnissen unternommen werden, ohne dass der Prozess in allen Aspekten abgesichert ist, laufen wir Gefahr, unseren politischen Spielraum unwiderruflich zu schwächen.“