Brisante Hintergründe zur IBB-Anklageschrift: 'Zwei weitere Zusatzanklagen werden folgen'
Der AKP-Politiker Şamil Tayyar erklärte in einer Stellungnahme zur Anklageschrift gegen die IBB, dass mindestens zwei weitere Zusatzanklagen vorbereitet würden und die Zahl der Verdächtigen steigen werde.
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Der AKP-Politiker Şamil Tayyar hat sich über soziale Medien mit wichtigen Erklärungen zur Anklageschrift gegen die Stadtverwaltung Istanbul (IBB) zu Wort gemeldet. Tayyar erklärte, dass die Zahl der in der Anklageschrift aufgeführten Verdächtigen steigen werde und mindestens zwei weitere Zusatzanklagen vorbereitet würden.
Tayyar teilte mit: „Es ist wahrscheinlich, dass mindestens zwei weitere Zusatzanklagen folgen werden; die Zahl der Verdächtigen wird zunehmen.“
In seinen Ausführungen zur IBB-Anklageschrift betonte Şamil Tayyar, dass dieser Prozess nicht nur ein juristisches Thema sei, sondern auch zu einem der zentralen politischen Tagesordnungspunkte geworden ist.
Tayyar erklärte, es sei wichtig, dass die Anklageschrift im Rahmen des Rechts voranschreite, die Politik jedoch ebenfalls ihren eigenen Kurs entsprechend den gesellschaftlichen Erwartungen und Bedürfnissen bestimmen müsse.
Tayyar betonte, dass es der Gesellschaft nicht nütze, wenn die Politik zwischen zwei Extremen feststecke, und sagte: „Ich bin nicht der Ansicht, dass eine Haltung der totalen Ablehnung oder der totalen Akzeptanz, oder ein Kampf, der nicht aus juristischen, sondern aus politischen Erwägungen geführt wird, irgendjemandem nützt.“
Zudem wies er darauf hin, dass Politiker die Agenda des Landes aus einer breiteren Perspektive bewerten und sich auf reale Probleme konzentrieren sollten, insbesondere auf tiefgreifende Armut und wirtschaftliche Schwierigkeiten.
„POLITISCHE KÄMPFE, DIE NIEMANDEM NÜTZEN… ENTFERNEN SICH VON DER GESELLSCHAFT“
Tayyar machte darauf aufmerksam, dass eine Diskussion des Prozesses ausschließlich über Justiz und Politik negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben werde. „Selbst wenn die Parteien sich gegenseitig verletzen oder eine die andere ausknockt, entfernt man sich von der Rolle als Hoffnungsträger, je größer der Abstand zur Gesellschaft wird“, so Tayyar, der forderte, dass die politische Institution sensibel auf die Erwartungen der Gesellschaft reagieren müsse.