Die Mörder von Mattia Ahmet Minguzzi werden am 10. April vor Gericht stehen
Der Prozess um die Messerstecherei, bei der der 15-jährige Mattia Ahmet Minguzzi in Kadıköy getötet wurde, beginnt am 10. April. Die mutmaßlichen Täter werden sich vor einem Jugendgericht verantworten müssen, wobei jeweils bis zu 24 Jahre Haft gefordert werden.
12punto
Die beiden Tatverdächtigen, die den 15-jährigen Sohn eines italienischen Kochs, Mattia Ahmet Minguzzi, auf einem Markt in Kadıköy erstachen, als er dort mit Freunden Skateboard-Zubehör kaufen wollte, werden am 10. April zum ersten Mal vor Gericht erscheinen.
Da die Verdächtigen minderjährig sind, wird der Prozess vor einem Jugendgericht geführt.
In der vom 2. Jugendstrafgericht in Anadolu erstellten Anklageschrift, in der für die beiden jugendlichen Tatverdächtigen jeweils bis zu 24 Jahre Haft gefordert werden, wurde die Fortdauer der Untersuchungshaft für die als strafmündig geltenden Jugendlichen U.B. (15) und B.B. (15) beschlossen.
Das Gericht legte den 10. April als Termin für die Verhandlung fest.
WAS WAR PASSIERT?
Es war zu einem Streit zwischen Mattia Ahmet Minguzzi, der den Markt im Stadtteil Hasanpaşa besuchte, und den Jugendlichen B.B. und U.B. gekommen. Als Minguzzi den Markt verlassen wollte, wurde er von B.B. fünfmal niedergestochen, während U.B. auf den am Boden liegenden Minguzzi eintrat.
Der schwer verletzte Minguzzi wurde nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte ins Krankenhaus eingeliefert, während die beiden geflüchteten Verdächtigen nach ihrer Festnahme in Untersuchungshaft genommen wurden. Minguzzi wurde im Krankenhaus auf die Intensivstation verlegt, verstarb jedoch am 9. Februar.
In der von der Generalstaatsanwaltschaft Anadolu vorbereiteten Anklageschrift wird für beide Verdächtigen wegen des Vorwurfs des „vorsätzlichen Mordes an einem Kind“ eine Freiheitsstrafe von jeweils 18 bis 24 Jahren gefordert.