Die 'Universität' der Menzil-Gemeinschaft bleibt unvollendet! Hier ist der Grund...
Der Erbschaftsstreit, der nach dem Tod des Anführers der Menzil-Gemeinschaft, Abdülbaki Elhüseyni, ausgebrochen ist, steht sowohl wegen der Vorwürfe über das Vermögen als auch wegen des unvollendeten Universitätsprojekts im Fokus. Die Brüder beschuldigen sich gegenseitig, Milliarden von Lira veruntreut zu haben.
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Der Tod von Abdülbaki Elhüseyni, dem Anführer der Menzil-Gemeinde, der von seinen Anhängern als „Gavs“ bezeichnet wurde, löste innerhalb der Gemeinschaft eine massive Erbschaftskrise aus. Berichten zufolge gibt es Unstimmigkeiten über die Aufteilung eines Vermögens, das sich auf 17 Milliarden TL belaufen soll.
Aufgrund dieser Auseinandersetzung richtete die Gemeinde am 22. Oktober 2024 in der Menzil-Moschee im Dorf Menzil in Adıyaman ein „Scharia-Gericht“ ein. Doch auch dieser Versuch konnte das Problem nicht lösen.
VORWURF DER „10-MILLIARDEN-TL-VERUNTREUUNG“
Die Erklärung, die den Streit entfachte, kam von einem der Brüder, Muhammed Saki Elhüseyni. Elhüseyni beschuldigte seine Brüder, über die Semerkand-Stiftung 10 Milliarden TL veruntreut zu haben. Mit der Einreichung dieser Vorwürfe bei der Staatsanwaltschaft hat Elhüseyni die Debatte auf eine juristische Ebene gehoben.
UNIVERSITÄTSPROJEKT AUF EIS GELEGT
Laut einem Exklusivbericht von Halk TV kam während des Streits auch der Hintergrund ans Licht, warum das vor Jahren angekündigte Universitätsprojekt der Menzil-Gemeinde nie realisiert wurde. Von Mitgliedern der Sekte war Kritik laut geworden, dass für diese Universität zwar Geld gesammelt wurde, sie aber über Jahre hinweg nicht den Betrieb aufnahm.
Muhammed Saki Elhüseyni erklärte, er habe sich gegen die Universität ausgesprochen und sagte: „Ich sagte zu meinem Vater: ‚Vater, so geht das nicht. Die Klassen können nicht nach Geschlechtern getrennt werden, der Staat wird den Rektor und die Dekane ernennen. Vielleicht werden Kommunisten ‚Nieder mit der Scharia‘ rufen, und wir werden nichts dagegen tun können.‘ Ich habe ihn nur mit Mühe davon abgebracht.“
VORWÜRFE ÜBER LUXUSAUSGABEN
Elhüseyni erhob auch schwere Vorwürfe bezüglich der gesammelten Spenden: „Das Geld floss an bestimmte Leute, an die Regionalverantwortlichen der Stiftung, für Tafeln wie bei Karun, für A8-Luxusautos, Waffen an ihren Gürteln, hohe Gehälter… Woher ich das weiß? Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Vielleicht sind unter euch auch welche, die an diesen Tafeln gegessen haben“, sagte er und legte damit den luxuriösen Lebensstil innerhalb der Gemeinde offen.
Während der Erbschaftsstreit und die finanziellen Vorwürfe in Menzil eskalieren, ist ein weiterer Punkt, der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zieht, die politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten der Gemeinde.