Diyanet kennt kein Maß: Nach Miet- und Audi-Skandal nun Villa-Vorwürfe in Australien!
Der Kauf einer Villa in Australien für 15 Millionen TL durch die Türkiye Diyanet Vakfı sowie deren Luxusinvestitionen in den USA stoßen bei Politikern und in der Bevölkerung auf Kritik. Die İYİ-Partei hat das Thema in die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingebracht.
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Die Luxusimmobilienkäufe der Türkiye Diyanet Vakfı, die dem Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) untersteht, im Ausland haben für heftige Diskussionen gesorgt.
Zuletzt wurde in der australischen Stadt Melbourne eine Villa in der 15 King St, Dallas, für 702.500 Dollar (etwa 15 Millionen TL) erworben. Die Villa wurde im Rahmen einer Auktion gekauft; diese Entwicklung stieß in Politik und Öffentlichkeit auf Kritik.
REAKTION VON İYİ-PARTEI-ABGEORDNETEM ÇÖMEZ
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ-Partei, Turhan Çömez, brachte das Thema in die Große Nationalversammlung der Türkei und erklärte: „Während Menschen in den Erdbebengebieten unter schwierigen Bedingungen in Containern ums Überleben kämpfen, ist es inakzeptabel, dass Diyanet eine Luxusvilla kauft.“
Der AKP-Abgeordnete für Istanbul, Nurettin Alan, reagierte auf diese Kritik mit den Worten: „Ist das ein Verbrechen? Was wäre, wenn sie sie kaufen?“ Der stellvertretende AKP-Fraktionsvorsitzende Emin Akbaşoğlu sagte hingegen, es sei Aufgabe der Gerichte zu beurteilen, ob ein rechtswidriger Sachverhalt vorliege.
LUXUSINVESTITIONEN IM FOKUS
Auch die Immobilieninvestitionen von Diyanet in den USA haben für Kontroversen gesorgt. Zu den Investitionen in Washington, deren Gesamtwert 4 Milliarden Lira übersteigt, gehören Luxusobjekte wie fünf Villen, ein Swimmingpool, ein Hamam und ein Restaurant.
MIETE VON 1.404 TL AUFGEDECKT
Vor Kurzem war zudem bekannt geworden, dass der Präsident für Religionsangelegenheiten, Ali Erbaş, in einer dreistöckigen Villa wohnt und dafür eine Miete von lediglich 1.404 TL zahlt.