Entwicklung im Fall Narin Güran, die den Prozessverlauf verändern könnte: Aufnahmen von Bruder Enes Güran erstmals aufgetaucht!
Im Fall des grausam ermordeten Mädchens Narin Güran in Diyarbakır sind Aufnahmen der Bissspuren am Arm des inhaftierten Bruders Enes Güran aufgetaucht, die er laut Vorwürfen selbst verursacht haben soll.
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Der erste Verhandlungstag im Mordfall Narin Güran, die im Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır am 21. August als vermisst gemeldet und 19 Tage später tot aufgefunden wurde, begann am 7. November.
Nachdem die Verteidigungsreden der Angeklagten und Zeugen angehört wurden, vertagte das Gericht den Prozess auf den 26. Dezember.
Wenige Tage vor der kritischen Anhörung sind nun Aufnahmen aufgetaucht, die den Verlauf des Verfahrens verändern könnten.
ERSTMALS AUFGETAUCHTE AUFNAHMEN VON ENES GÜRAN
Die Aufnahmen der blauen Flecken und Bissspuren im Gesicht von Narins Bruder Enes Güran, der im Rahmen der Ermittlungen inhaftiert wurde und dem eine lebenslange Haftstrafe droht, sind erstmals an die Öffentlichkeit gelangt.
Abdurrahman Şimşek von der Zeitung Sabah zeigte auf dem Sender A Haber die Aufnahmen der Bissspuren am Arm und der blauen Flecken am Auge des Bruders Enes Güran.
Es wurde mitgeteilt, dass die in der Live-Sendung von A Haber geteilten Aufnahmen auch als Beweismittel im Mordfall Narin Güran untersucht werden.
Hier sind diese Aufnahmen...
BRUDER GÜRAN WURDE ZU DEN BISSWUNDEN BEFRAGT
Im Prozess um die Ermordung der achtjährigen Narin Güran in Diyarbakır hatte der Bruder Enes Güran, einer der vier inhaftierten Angeklagten, am 7. November seine Verteidigung vorgetragen.
Auf die Frage des Gerichtsvorsitzenden, ob die Gendarmerie die Familie nicht falsch geleitet habe, da tagelang nach Narin gesucht wurde, behauptete Güran, dass dies nicht der Fall gewesen sei.
Als der Staatsanwalt ihn auf die Bissspuren an seinem Arm ansprach, sagte Güran: "Die Bissspuren an meinem Arm habe ich mir am dritten Tag selbst zugefügt. Ich bin nicht ins Gefängnis gekommen, weil ich schuldig bin. Ich bin wegen meiner Schwester Narin hier."
Auf die Frage, warum er und nicht die anderen Geschwister in den Fall verwickelt wurden, behauptete er, darüber habe er nie nachgedacht.