Erdbeben der Stärke 3,5 im Marmarameer: Fehlalarm weckt Istanbul aus dem Schlaf! AFAD gibt Stellungnahme ab
Ein Erdbeben der Stärke 3,5 im Marmarameer war in Istanbul leicht zu spüren, während die Meldung einiger mobiler Apps, die das Beben mit 4,7 angaben, mitten in der Nacht für Panik sorgte. Die AFAD warnte die Bürger vor nicht autorisierten Quellen.
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Das Erdbeben der Stärke 3,5, das sich nachts in Istanbul ereignete, sorgte nicht nur durch die Erschütterungen selbst für Aufsehen, sondern auch durch die übertriebene Warnung einer mobilen App. Da einige mobile Erdbeben-Apps das Beben fälschlicherweise mit einer Stärke von 4,7 meldeten, schreckten Tausende Menschen durch die gleichzeitig ertönenden Alarmtöne aus dem Schlaf.
Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde AFAD ereignete sich das Beben um 02:33 Uhr im Marmarameer vor der Küste von Büyükçekmece und wurde mit einer Stärke von 3,5 registriert.
TOP-THEMA IN DEN SOZIALEN MEDIEN
Die durch den Fehlalarm ausgelöste Panik fand in den sozialen Medien schnell ein breites Echo. Während Tausende Menschen ihre Momente des plötzlichen Erwachens und der Angst teilten, wurde die Zuverlässigkeit der App erneut zum Diskussionsthema.
WARNUNG VON DER AFAD
Die AFAD reagierte auf die Falschinformationen und erklärte in einer Stellungnahme auf ihrem Social-Media-Kanal:
"In letzter Zeit werden über einige digitale Anwendungen Erdbebenstärken verbreitet, die nicht der Realität entsprechen, wodurch unsere Bürger in Angst und Panik versetzt werden.
Die Befugnis, Erdbebenbeobachtungsstationen in unserem Land zu errichten, zu betreiben, die auf diesem Weg gewonnenen Daten zu nutzen und Erklärungen gegenüber der Öffentlichkeit abzugeben, liegt bei der Katastrophenschutzbehörde (AFAD)."
In der AFAD-Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Bodenbewegungen in der gesamten Türkei rund um die Uhr mit mehr als 1200 Erdbebenbeobachtungsstationen überwacht werden. In der Mitteilung wurde zudem folgende Mahnung ausgesprochen:
"Wir erinnern unsere Bürger eindringlich daran, die Erklärungen der zuständigen Behörden zu beachten und Nachrichten sowie Beiträgen mit Desinformationsgehalt keinen Glauben zu schenken."