Erkam Yıldırım, Sohn von Binali Yıldırım, sorgt für Spannungen am Flughafen Istanbul: Beleidigungen gegen Zollbeamte! „Wissen Sie, wer mein Vater ist?“
Erkam Yıldırım, der Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten Binali Yıldırım, hat bei einer Zollkontrolle am Flughafen Istanbul für Spannungen gesorgt. Yıldırım soll die Zollbeamten, die seine fünf Koffer durchsuchen wollten, beleidigt haben. Nach dem Vorfall stimmte er der Kontrolle seines Gepäcks zu.
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Erkam Yıldırım, der Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten Binali Yıldırım, sorgte vor etwa zwei Wochen nach einer Reise bei seiner Ankunft am Flughafen Istanbul für erhebliche Spannungen. Yıldırım geriet mit den zuständigen Beamten bei der Zollkontrolle wegen seiner fünf mitgeführten Koffer in einen Streit.
Als die Zollbeamten die Koffer von Yıldırım gemäß den Vorschriften untersuchen wollten, reagierte dieser unerwartet. Behauptungen zufolge soll Erkam Yıldırım die Beamten mit den Worten „Ich bin der Sohn von Binali Yıldırım, wie kannst du mich so behandeln?“ beleidigt haben.
Yıldırıms beleidigende Äußerungen gegenüber den Beamten verschärften die Spannungen am Flughafen Istanbul weiter. Nach dem Vorfall wurde von den Zollbeamten ein Protokoll erstellt.
ZUSTIMMUNG ZUR KONTROLLE DER KOFFER ERTEILT
Die Spannungen, die nach dem Vorfall den stellvertretenden Leitern am Flughafen Istanbul gemeldet wurden, endeten mit der Genehmigung zur Kontrolle der Koffer. Nach Abschluss der erforderlichen Kontrollen wurde berichtet, dass Yıldırım den Flughafen mit seinen Koffern ohne weitere Probleme verlassen konnte.
Die Spannungen am Flughafen Istanbul beschränkten sich jedoch nicht nur auf Erkam Yıldırım; ein weiterer Vorfall betraf eine andere Person. Der Neffe von Mehmet Cengiz, dem Vorstandsvorsitzenden der Cengiz Holding, einem der Partner des Flughafenbetreibers İGA, wollte nach seiner Ankunft mit einem Privatjet 15 Kartons mit Porzellanwaren, die er im Flugzeug mitführte, an der Zollkontrolle vorbeibringen.
Die Zollbeamten stellten fest, dass die betreffenden Kartons zollpflichtig seien und die erforderlichen Dokumente fehlten, woraufhin sie die Waren beschlagnahmten und in ein Lager brachten.
Behauptungen zufolge soll der Neffe von Cengiz die Zollbeamten schwer beleidigt haben und den Flughafen verlassen haben. Etwa zwei Stunden später kehrte er jedoch zurück und verließ den Flughafen, nachdem die 15 Kartons mit Porzellanwaren freigegeben worden waren. Die Zollbeamten hielten auch diese Vorfälle in einem Protokoll fest.
Zu den genannten Vorwürfen wurde von der Cengiz Holding eine Stellungnahme abgegeben.