Experten warnen: Klicken Sie nicht auf SMS bezüglich Rentenbonuszahlungen
Während die Auszahlung der Boni zum Ramadan-Fest beginnt, sind Cyber-Betrüger aktiv geworden. Mit gefälschten SMS, die im Namen des Ministeriums versendet werden, versuchen sie, an persönliche Daten und Bankkonten der Bürger zu gelangen. Experten warnen eindringlich: „Klicken Sie niemals auf Links!“
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Während die Auszahlung der Rentenboni zum Ramadan-Fest an die Rentner beginnt, ist auch ein Anstieg bei Cyberbetrugsfällen zu verzeichnen. Viele Bürger haben SMS erhalten, die unter Verwendung des Namens des Ministeriums für Arbeit und soziale Sicherheit versendet wurden und mit dem Satz „Ihr Festtagsbonus wurde definiert“ beginnen. Wenn auf die in der Nachricht enthaltenen digitalen Links geklickt wird, dringen die Täter in die Telefone der Nutzer ein, um persönliche Daten und Bankkonten zu entwenden.
„DIESE SMS SIND GEFÄLSCHT“
Das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit erklärte, dass es keinerlei Verbindung zu den besagten Nachrichten habe. In einer schriftlichen Stellungnahme hieß es: „Diese SMS wurden nicht von unserem Ministerium versendet. Es erfolgen keine Benachrichtigungen über Rentenboni an Bürger per SMS.“ Das Ministerium rief die Bürger dazu auf, bei derartigen Nachrichten vorsichtig zu sein.
Der Experte für forensische Informatik, Prof. Dr. Ali Murat Kırık, erklärte, dass diese Methode mit gefälschten Nachrichten ein klassischer Phishing-Angriff sei. Kırık sagte: „Wenn Bürger auf den Link in der SMS klicken, wird Spyware auf ihre Geräte heruntergeladen oder sie werden auf gefälschte E-Devlet- oder Bank-Websites weitergeleitet. Sobald dort die Identitätsnummer (TC) und das Passwort eingegeben werden, gelangen alle Daten in die Hände der Betrüger.“
AUCH BANKEN WERDEN IMITIERT
Kırık wies darauf hin, dass die Betrüger insbesondere gefälschte Kopien der Banken erstellen, bei denen die Rentner ihre Bezüge erhalten, und warnte: „Von den Bürgern werden Kreditkarten- und Bankkartendaten sowie Passwörter verlangt. Werden diese Informationen eingegeben, werden die Konten geleert und die Betrüger verwischen ihre Spuren.“
„NIEMALS AUF DEN LINK KLICKEN“
Kırık erinnerte daran, dass keine Bank oder staatliche Institution SMS mit Links versende, um Zahlungen an Bürger zu leisten, und betonte: „Diese Nachrichten sollten ignoriert und die darin enthaltenen Links keinesfalls angeklickt werden. Sollten unsere Bürger bereits zu Schaden gekommen sein, sollten sie einen Screenshot der Nachricht machen und unter Beifügung eines Beispiels Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstatten.“