Feti Yıldız kündigt an: Wird der Umfang der Boykott-Ermittlungen ausgeweitet?
Der stellvertretende Vorsitzende der MHP, Feti Yıldız, gab bekannt, dass die Ermittlungen zu den Boykottaufrufen mit den Vorfällen physischer und verbaler Gewalt gegen bestimmte Unternehmen zusammengelegt wurden. Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der 'Aufstachelung der Bevölkerung zu Hass und Feindseligkeit' eingeleitet.
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Der stellvertretende MHP-Vorsitzende und Abgeordnete für Istanbul, Feti Yıldız, gab bekannt, dass die Ermittlungen zu Boykottaufrufen und den in diesem Zusammenhang gegen einige Unternehmen verübten Aktionen zusammengelegt wurden.
Yıldız erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto, dass die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen 'Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit' eingeleitet habe und dass in diesem Rahmen auch die Ermittlungen zu Vorfällen verbaler und physischer Gewalt gegen Unternehmen einbezogen worden seien.
ERKLÄRUNG DER STAATSANWALTSCHAFT
Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul teilte gestern Abend in einer Erklärung mit, dass die seit einiger Zeit über soziale und traditionelle Medien verbreiteten Boykottaufrufe untersucht würden. Diese Aufrufe enthielten 'diskriminierende Äußerungen, die darauf abzielen, die wirtschaftlichen Aktivitäten eines Teils der Bevölkerung zu behindern'. Daher sei ein Ermittlungsverfahren gemäß Artikel 122/1-d (Hass und Diskriminierung) und Artikel 216 (Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit) des türkischen Strafgesetzbuches eingeleitet worden.
VORFÄLLE PHYSISCHER UND VERBALER GEWALT WERDEN UNTERSUCHT
Der MHP-Politiker Feti Yıldız betonte, dass sich die Ermittlungen nicht nur auf Boykottaufrufe beschränken würden, sondern auch die in diesem Prozess aufgetretenen Vorfälle physischer und verbaler Gewalt in die Untersuchung einbezogen worden seien.
Es wurde darauf hingewiesen, dass die Ermittlungen neben den Personen, die die Boykottaufrufe verbreiten, auch Angriffe und Drohungen gegen bestimmte Unternehmen umfassen, die unter dem Einfluss dieser Aufrufe erfolgten. Es wird erwartet, dass die Namen der Personen, die im Rahmen der Ermittlungen zur Aussage geladen werden, in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.