Forderung nach bis zu 3 Jahren Haft für Acun Ilıcalı
Im Rahmen der in Istanbul geführten Ermittlungen zu illegalen Wetten wurde eine Anklageschrift gegen Acun Ilıcalı und einige weitere Verdächtige erstellt. Es wird gefordert, Ilıcalı zu einer Freiheitsstrafe von 1 bis 3 Jahren sowie zu einer Geldstrafe von bis zu 3.000 Tagessätzen zu verurteilen.
12punto
Die für Cyberkriminalität zuständige Ermittlungsbehörde der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hat im Zuge ihrer Untersuchungen zu Vorwürfen illegaler Wetten eine Anklageschrift gegen Acun Ilıcalı und weitere Personen erstellt.
In der Anklageschrift wird behauptet, dass während der auf den Plattformen TV8 und EXXEN übertragenen Fußballspiele durch virtuelle Werbetechniken Werbung für illegale Wettseiten geschaltet wurde. In diesem Zusammenhang wird Ilıcalı als "Beschuldigter" geführt, wobei eine Freiheitsstrafe von 1 bis 3 Jahren gefordert wird.
VORWURF DER WERBUNG FÜR ILLEGALE WETTEN
Die Staatsanwaltschaft wirft in der Anklageschrift vor, dass bei den auf TV8 und EXXEN ausgestrahlten Fußballspielen mittels virtueller Werbetechniken Werbung für nicht lizenzierte Wettanbieter betrieben wurde.
Es wird dargelegt, dass dieser Sachverhalt den Straftatbestand der „Anstiftung von Personen zu illegalen Wetten“ erfülle. Daher wurde für Ilıcalı und weitere Verdächtige eine Freiheitsstrafe von 1 bis 3 Jahren sowie eine Geldstrafe von bis zu 3.000 Tagessätzen beantragt.
AN DAS GERICHT ÜBERMITTELT
Die von der Staatsanwaltschaft erstellte Anklageschrift wurde zur Prüfung an das zuständige Istanbuler Strafgericht (Asliye Ceza Mahkemesi) übermittelt. Sollte das Gericht die Anklageschrift zulassen, wird das Verfahren gegen Acun Ilıcalı und die weiteren Beschuldigten eröffnet.