Gerichtsmedizinisches Gutachten zu Sadettin Saran sorgt für Diskussionen: 'Es fällt mir schwer, der Gerichtsmedizin zu vertrauen'
Die Ergebnisse der Gerichtsmedizin im Fall des Fenerbahçe-Präsidenten Sadettin Saran, der nach einem positiven Drogentest vorübergehend festgenommen wurde, haben in der Öffentlichkeit für Diskussionen gesorgt. Der Journalist Deniz Zeyrek enthüllte bemerkenswerte Details zu den Analyseergebnissen und dem Prozess der Gerichtsmedizin.
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Der Präsident des Fenerbahçe Sportclubs, Sadettin Saran, der nach einem positiven Drogentest wegen des Vorwurfs der „Beschaffung von Betäubungsmitteln“, „Erleichterung des Drogenkonsums“ und „Drogenkonsums“ gestern in seinem Büro festgenommen wurde, steht im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Der Journalist Deniz Zeyrek bewertete die Analyseergebnisse der von Sadettin Saran entnommenen biologischen Proben. Zeyrek erklärte, dass die Ergebnisse der Urin-, Blut- und Nagelproben negativ ausgefallen seien.
Den von Zeyrek übermittelten Informationen zufolge wurden in der Haarprobe von Saran Kokain und Kokainmetaboliten nachgewiesen. Zeyrek betonte, dass dieses Ergebnis im Zusammenhang mit dem Fehlen von Cannabismetaboliten bewertet werden müsse.
„ENTKRÄFTET DIE KOMMENTARE ZU CANNABIS“
Deniz Zeyrek äußerte sich in seinem Artikel wie folgt:
„Dieses Ergebnis entkräftet zunächst die Kommentare, dass Saran Hanf angebaut und konsumiert habe oder dass er in seinem Nachrichtenwechsel mit Ela Rümeysa Cebeci über Cannabis/Hanf gesprochen habe.“
Zeyrek erinnerte daran, dass Sadettin Saran angegeben habe, kein Kokain zu konsumieren und Kokain in seinem Leben nicht einmal physisch gesehen zu haben. Nach dieser Erklärung äußerte er sich zur Rechtsmedizinischen Anstalt.
„ES FÄLLT MIR SCHWER, DER RECHTSMEDIZIN ZU HUNDERT PROZENT ZU VERTRAUEN“
Deniz Zeyrek äußerte sich in seinem Artikel wie folgt zum Prozess der Rechtsmedizin:
„Unter normalen Umständen müssten wir den Ergebnissen der Rechtsmedizinischen Anstalt zu hundert Prozent vertrauen. Da ich jedoch die Abläufe in der Rechtsmedizin ein wenig kenne, fällt es mir schwer, ihnen zu hundert Prozent zu vertrauen.“
TECHNISCHE ERKLÄRUNG EINES MITARBEITERS DER RECHTSMEDIZIN
Zeyrek teilte nach dieser Einschätzung Informationen mit, die er nach einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der Rechtsmedizin erhalten hatte. Den übermittelten Informationen zufolge:
Mit Urin- und Blutproben kann ein Drogenkonsum von ein oder wenigen Tagen festgestellt werden.
In Haarproben können je nach Haarlänge Daten für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten rückwirkend gewonnen werden.
Daher kann ein negatives Ergebnis bei Blut und Urin in Verbindung mit dem Nachweis von Drogen im Haar bedeuten, dass die Substanz nicht kürzlich, sondern in der Vergangenheit konsumiert wurde.
NAGEL-DETAIL SORGT FÜR AUFMERKSAMKEIT
In der Erklärung wurden auch folgende Informationen zu den Nagelproben geteilt:
Aus Fingernägeln können Daten über Drogenkonsum für etwa drei Monate, aus Fußnägeln für bis zu sechs Monate gewonnen werden.
Aus diesem Grund wird erklärt, dass man erwarte, dass eine im Haar nachgewiesene Substanz auch in den Nägeln auftaucht.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Nachweis einer Substanz im Haar, die in den Nägeln nicht gefunden wurde, das Analyseergebnis zweifelhaft machen könnte.