Große Gefahr in 4 Stadtteilen Istanbuls! Anträge gestiegen: Säulen tragen das Gebäude nicht mehr
Nach dem Erdbeben der Stärke 6,2 am 23. April stehen die von der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) seit 2020 durchgeführten Gebäudeanalysen erneut im Fokus. Untersuchungen zufolge sind die tragenden Systeme von Gebäuden in 4 Stadtteilen Istanbuls in ernster Gefahr. Welche 4 Stadtteile in Istanbul gelten als riskant? Hier sind die Details...
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Das Erdbeben der Stärke 6,2, das sich am 23. April 2025 in Istanbul ereignete, hat erneut verdeutlicht, wie riskant der Gebäudebestand in der Stadt ist.
Die Gebäudescreenings und Analysen, die die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) seit 2020 durchführt, rücken insbesondere vier Bezirke in den Vordergrund.
Laut einem Bericht von Esen Dolma von der Zeitung Gazete Oksijen hat die İBB Maßnahmen ergriffen, um die 190.800 Gebäude zu identifizieren, bei denen im Falle eines möglichen schweren Erdbebens mit erheblichen Schäden zu rechnen ist. Bisher wurden 115.000 Anträge gestellt.
Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten unter den Bewohnern der Wohnungen konnten jedoch nur 35.000 dieser Anträge geprüft werden. Es stellte sich heraus, dass etwa 50 Prozent der untersuchten Gebäude nicht erdbebensicher sind.
DAS GRÖSSTE PROBLEM: SÄULEN VERLIEREN IHRE TRAGFÄHIGKEIT
Den Berichten der İBB zufolge ist das gemeinsame Merkmal der Risikobezirke, dass die Säulen in den Gebäuden ihre tragenden Eigenschaften verloren haben. Dies erhöht das Risiko eines Einsturzes der Gebäude während eines Erdbebens erheblich. Insbesondere alte Strukturen und ungeeignete Bodenverhältnisse verschärfen die Gefahr.
ANTRÄGE GESTIEGEN
Murat Yün, Leiter der Abteilung für Erdbebenrisikomanagement und städtische Verbesserung der İBB, erklärte, dass die Anträge der Bürger auf Gebäudescreenings nach dem Erdbeben vom 23. April rapide zugenommen haben.
Yün sagte: „Während wir zu Beginn dieses Jahres durchschnittlich 250 Anträge pro Monat erhielten, stieg diese Zahl im April auf 850. Die meisten Anträge kommen aus Avcılar, Silivri, Büyükçekmece und Küçükçekmece, den Bezirken mit den problematischsten Bodenverhältnissen.“