Im Visier der AKP: İmamoğlu-Behauptung bezüglich TÜSİAD! Einige Namen innerhalb der Regierung...
Der Kolumnist der Zeitung Karar, Yıldıray Oğur, bewertete die gegen İmamoğlu eingeleiteten Gerichtsverfahren, die Operationen gegen CHP-geführte Kommunen sowie die Vorladung von TÜSİAD-Führungskräften zur Aussage.
12punto
Der Karar-Kolumnist Yıldıray Oğur bewertete die jüngsten Entwicklungen, darunter die Einsetzung von Treuhändern in CHP-geführten Kommunen, Festnahmen und Inhaftierungen im Umfeld von Halk TV sowie die Vorladung von TÜSİAD-Führungskräften zur Aussage.
Oğur wies darauf hin, dass sich diese Entwicklungen nicht nur gegen die Kommunalverwaltungen richten, sondern auch die Haltung der Regierung gegenüber der TÜSİAD bemerkenswert sei.
Oğur sagte: „Die Operationen gegen die Gemeinden Esenyurt und Beşiktaş, die Verhaftungen im Fall des ‚Städtischen Konsenses‘ (Kent Uzlaşısı) und die gegen Ekrem İmamoğlu eingeleiteten Verfahren waren bereits bekannt. Doch die Vorladung von TÜSİAD-Führungskräften zur Aussage zeigt, dass die Regierung diese Institution nicht nur als Wirtschaftsverband, sondern als politischen Gegner betrachtet.“
BEHANDLUNG ALS POLITISCHER GEGNER
Oğur teilte Informationen aus den Kulissen von Ankara und erklärte, die Regierung sei davon überzeugt, dass die TÜSİAD İmamoğlu unterstütze.
Seiner Ansicht nach könne dieser Prozess als Einschüchterungsversuch gegen Behauptungen über politische und finanzielle Unterstützung interpretiert werden.
Oğur betonte jedoch auch, dass all diese Entwicklungen möglicherweise keine im Voraus geplante Strategie seien.
Er erklärte, dass ihm nahestehende Personen innerhalb der AKP, mit denen er gesprochen habe, diese Entwicklungen nicht billigten und Schwierigkeiten hätten, sie nachzuvollziehen.
Oğur berichtete, dass einige Regierungsvertreter diese Schritte für unnötig hielten, und sagte: „Die Personen, mit denen ich innerhalb der AK-Partei gesprochen habe, sagen, dass die Regierung bereits stark genug sei und solche Initiativen nicht nötig habe.“