Kemal Kılıçdaroğlu ziert die Schlagzeilen der regierungsnahen Medien: Unterstützung mit Karikatur!

Während in der CHP vor dem Parteitag am 30. Juni die Diskussionen über eine „absolute Nichtigkeit“ anhalten, wurde die Aussage von Kemal Kılıçdaroğlu „Ich werde meine Partei nicht unter Zwangsverwaltung stellen“ von den regierungsnahen Medien aufgegriffen. Die regierungsnahe Zeitung Akit titelte mit den Worten: „Die Schritte von ‚Bay Kemal‘ sind zu hören“.

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Kemal Kılıçdaroğlu ziert die Schlagzeilen der regierungsnahen Medien: Unterstützung mit Karikatur!

Während sich in der CHP alle Augen auf den Parteitagsprozess am 30. Juni richten, bleibt die Behauptung der „absoluten Nichtigkeit“ ein zentrales Thema. Im Rahmen dieser Debatte besuchten das Mitglied der CHP-Parteiversammlung Engin Özkoç, der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, und der Bürgermeister der Stadtverwaltung Mersin, Vahap Seçer, den ehemaligen Parteivorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu.

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Bei diesem Treffen unterbreiteten die drei Kılıçdaroğlu den Vorschlag, „eine öffentliche Erklärung zur Unterstützung der CHP gegen die Einsetzung eines Zwangsverwalters abzugeben, falls ein Urteil auf absolute Nichtigkeit ergeht“.

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Kılıçdaroğlu lehnte diesen Vorschlag jedoch ab. Die Antwort des ehemaligen Parteivorsitzenden lautete:

„Eine solche Erklärung kann ich nicht abgeben. Ich hoffe, dass es nicht zu einer absoluten Nichtigkeit kommt, aber sollte es dazu kommen, kann ich meine Partei nicht einem Zwangsverwalter überlassen. Wenn ich nicht zustimme, wird ein Zwangsverwalter kommen. Soll ich sie dem Zwangsverwalter überlassen? Nach dem Urteil werde ich mich mit Özgür Özel zusammensetzen und wir werden sprechen.“

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Kemal Kılıçdaroğlus Aussage „Ich werde die CHP nicht einem Zwangsverwalter überlassen“ schmückte die Schlagzeilen der regierungsnahen Zeitung Akit. Die Zeitung kündigte diese Entwicklung in ihrer heutigen Ausgabe mit der Überschrift „Die Schritte von Bay Kemal“ an.

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In dem Bericht wurde behauptet, dass die CHP in Aufruhr sei und der Parteitagsprozess in eine Krise geführt habe, während gleichzeitig spekuliert wurde, dass Kılıçdaroğlu wieder auf die politische Bühne zurückkehren könnte.

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KARIKATUR-UNTERSTÜTZUNG VON AKIT FÜR KILIÇDAROĞLU

Die Zeitung Akit untermauerte ihren Aufmacher mit einer Karikatur. In der Karikatur sind an der Tür der CHP-Parteizentrale Bretter vernagelt, auf denen Begriffe wie „Korruption“, „Geldtürme“, „Dubiosität“ und „Diebstahl“ geschrieben stehen. Kemal Kılıçdaroğlu wurde als Retter gezeichnet, der mit Werkzeugen in der Hand zur Parteitür kommt.

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WAS WIRD HINTER DEN KULISSEN BESPROCHEN?

In politischen Kreisen werden Szenarien diskutiert, wonach Kemal Kılıçdaroğlu erneut die Parteiführung anstreben könnte, während die Möglichkeit, dass die Partei im Falle eines Urteils auf „absolute Nichtigkeit“ beim Prozess am 30. Juni unter Zwangsverwaltung gestellt wird, weiterhin im Raum steht.

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WAS WAR PASSIERT?

Die Generalstaatsanwaltschaft von Ankara hat heute die Anklageschrift akzeptiert, die im Rahmen der Ermittlungen zum 38. Ordentlichen Parteitag der CHP gemäß Artikel 112 des Gesetzes über politische Parteien und anderer relevanter Rechtsvorschriften erstellt wurde. In der Anklageschrift werden für 12 Personen, darunter der inhaftierte Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul, Ekrem İmamoğlu, Haftstrafen von bis zu 3 Jahren gefordert. Neben İmamoğlu sind auch Namen wie der Bürgermeister der Stadtverwaltung İzmir, Cemil Tugay, und der CHP-Provinzvorsitzende von Istanbul, Özgür Çelik, unter den Betroffenen. In der Anklageschrift wird der ehemalige CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu als Geschädigter und der ehemalige Bürgermeister der Stadtverwaltung Hatay, Lütfü Savaş, als Nebenkläger geführt. Die zweite Verhandlung findet am 30. Juni statt.

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