Kokain-Netzwerk von der Türkei nach Frankreich: Wem gehört das Schiff mit 9 Tonnen Kokain? Hier ist das Geheimnis des in Istanbul gestarteten Frachters...
Die französische Marine hat bei einer Operation vor der Insel Martinique 9 Tonnen Kokain auf dem Schiff namens Haliç-Equality beschlagnahmt, das einem türkischen Reeder gehört. Die Drogen mit einem Marktwert von über 3 Milliarden Dollar fanden auch in den internationalen Medien große Beachtung. Doch wem gehört dieses Schiff? Hier sind die Details...
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Ein Schiff eines türkischen Reeders wurde bei einer Operation der französischen Marine vor der Insel Martinique gestoppt. Bei dem Einsatz wurden auf der „Haliç-Equality“ ganze 9 Tonnen Kokain sichergestellt.
Während der Marktwert der in 250 Paketen versteckten Drogen auf über 3 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, sind die Details des Vorfalls und die Schwachstellen in den türkischen Kontrollmechanismen zum Gegenstand einer Debatte geworden.
START IN ISTANBUL, ANKUNFT IN SÜDAMERIKA
Es wurde angegeben, dass das Schiff am 12. November 2024 von Istanbul aus in See stach und anschließend Kurs auf Guinea-Bissau in Westafrika nahm. Es wird vermutet, dass das Schiff im Hafen von Guinea-Bissau beladen wurde und danach in Richtung Südamerika fuhr. Dass das Schiff jedoch am 28. Dezember 2024 seine Radarsignale abschaltete, verstärkte den Verdacht, dass die illegalen Aktivitäten organisiert durchgeführt wurden.
Es wurde berichtet, dass die bei der Operation Frankreichs nahe der Insel Martinique beschlagnahmten Drogen einen Wert haben, der sogar das Jahresbudget einiger türkischer Ministerien übersteigt.
MILIARDENSCHWERER TRANSPORT MIT EINEM SCHROTTREIFEN SCHIFF
Es wurde bekannt, dass die bei der Operation gestoppte „Haliç-Equality“ dem türkischen Reeder H.B.T. gehört und als Schrottschiff eingestuft war.
Während der Marktwert des Schiffes auf nur etwa 200.000 US-Dollar beziffert wird, sorgte die Tatsache, dass ein Schiff mit einem derart geringen Wert für einen Transport dieser Größenordnung genutzt wurde, für Aufsehen.
FRAGEZEICHEN WERDEN GRÖSSER
Die Fragen nach der Herkunft der Drogen, wem sie gehören und warum das Schiff vor dem Auslaufen aus der Türkei nicht den erforderlichen Kontrollen unterzogen wurde, beschäftigen die Öffentlichkeit. Nach der Operation in Frankreich richteten sich die Blicke auf die Kontrollmängel im türkischen Seeverkehrssystem.
Der Abgeordnete der İYİ-Partei, Turhan Çömez, stellte in einer Erklärung über soziale Medien folgende Fragen:
Warum wurde ein Schiff, das die Türkei verließ, nicht kontrolliert?
Wem gehören die 9 Tonnen Kokain?
Wie wirkt sich dieser Mangel an Kontrollen auf unseren internationalen Ruf aus?
DER FÜNFTE SKANDAL IN 3 JAHREN
Es wurde bekannt gegeben, dass in den letzten drei Jahren über 25 Tonnen Drogen auf Schiffen türkischer Reeder beschlagnahmt wurden. Der gesamte Marktwert der bei diesen Operationen sichergestellten Drogen soll 10 Milliarden US-Dollar übersteigen.
DIESE OPERATION FAND AUCH IN DER FRANZÖSISCHEN PRESSE WIDERHALL
Diese großangelegte Operation Frankreichs hat die Besorgnis über die Rolle der Türkei auf internationalen Drogenrouten verstärkt und zu heftigen Diskussionen in der Öffentlichkeit geführt. Es wird mit Spannung erwartet, wie die türkischen Behörden in diesem Fall vorgehen werden und welche Schritte gegen die mit dem Schiff in Verbindung stehenden Personen unternommen werden.