Kritik an 3 Erdoğan-nahen Personen im Parlament: Selbst ein AKP-Mitglied konnte es nicht fassen!
Dass die Leiter des Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet), des Geheimdienstes (MİT) und der Kommunikationsdirektion nicht an den Haushaltsberatungen des Präsidialamtes teilnahmen, löste bei der CHP und der İYİ Parti Empörung aus. Auch der Ausschussvorsitzende Mehmet Muş von der AKP schloss sich der Opposition an und betonte: „Das Parlament hat ein Ansehen zu wahren.“
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Im Plan- und Haushaltsausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM), in dem der Haushalt des Präsidialamtes beraten wurde, sorgte das Fernbleiben des Leiters für Religionsangelegenheiten Safi Arpaguş, des MİT-Chefs İbrahim Kalın und des Kommunikationsdirektors des Präsidialamtes Burhanettin Duran trotz Einladung für Diskussionen.
Diese Situation während der Sitzung unter dem Vorsitz des AKP-Abgeordneten Mehmet Muş stieß in den Reihen der Opposition auf scharfe Kritik.
OPPOSITION KRITISIERTE DIE ABWESENDEN PERSONEN
Der CHP-Abgeordnete für Malatya, Veli Ağbaba, äußerte sich zu den Personen, die nicht an der Sitzung teilnahmen: „Der Vizepräsident ist hier, unser Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates ist hier, aber einige halten es nicht für nötig, ins Parlament zu kommen. Warum sind sie nicht da? Nehmen diese Herren die TBMM nicht ernst?“
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ Parti, Erhan Usta, wies auf denselben Punkt hin und reagierte mit den Worten: „Ist das nicht eine Respektlosigkeit gegenüber dem Vizepräsidenten, genauso wie gegenüber uns?“
Der Sitzungsvorsitzende Mehmet Muş von der AKP erklärte, er schließe sich der Kritik der Opposition an und äußerte sein Unbehagen darüber, dass die eingeladenen hochrangigen Persönlichkeiten nicht zur Sitzung erschienen waren.
Muş richtete sich an den Vizepräsidenten Cevdet Yılmaz und bewertete die Situation wie folgt:
„Unser Vizepräsident ist hier; wir haben die Einladungen an die betreffenden Institutionen verschickt. Dieses Thema war bereits beim letzten Haushalt auf der Tagesordnung. Das Parlament hat ein Ansehen und eine Sensibilität, und diese Herren sollten ebenfalls sensibel sein.“