Legt die Terrororganisation PKK heute die Waffen nieder? Bemerkenswerte Kontakte im Irak
Es wurde behauptet, dass die Terrororganisation PKK offiziell einen Prozess zur Niederlegung der Waffen einleiten werde. Während berichtet wurde, dass der sogenannte Anführer der Organisation, Mustafa Karasu, bei einer Zeremonie in Sulaimaniyya anwesend sein werde, sorgten die Kontakte von MİT-Chef İbrahim Kalın in Erbil für Aufmerksamkeit.
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Nachdem der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli am 1. Oktober im türkischen Parlament den Abgeordneten der DEM-Partei die Hand gereicht hatte, kam es in der neuen Ära, die unter dem Motto „Eine Türkei ohne Terror“ begann, zu einer bemerkenswerten Entwicklung.
Nach dem Aufruf des Anführers der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, vom 27. Februar bereitet sich die Organisation darauf vor, die im Mai getroffene Entscheidung zur Auflösung und Waffenabgabe heute in die Tat umzusetzen.
Es wurde behauptet, dass eine bestimmte Anzahl von PKK-Mitgliedern in der Stadt Sulaimaniyya in der Region Kurdistan im Irak (IKRG) ihre Waffen an die zuständigen Sicherheitsbehörden übergeben werde.
Es wurde bekannt, dass auch Mustafa Karasu, einer der sogenannten Anführer der PKK und eine der führenden Persönlichkeiten des Prozesses, an der Übergabezeremonie teilnehmen wird. Es hieß, Karasu werde die Führungskräfte der Organisation bei der Steuerung des Prozesses begleiten.
BEGANN MIT ÖCALANS AUFRUF
Grundlage für die Entscheidung der PKK zur Waffenabgabe ist der Aufruf des inhaftierten Terroristenführers Abdullah Öcalan vom 27. Februar. Auf Öcalans Aufruf hin hatte die Führungsebene der Organisation im Mai die Entscheidung zur Auflösung und Waffenabgabe getroffen. Heute wird der erste konkrete Schritt zur Umsetzung dieser Entscheidung erwartet.
Eine weitere kritische Dimension des Prozesses findet auf diplomatischer Ebene statt. Es wurde bekannt, dass der Chef des türkischen Geheimdienstes (MIT), İbrahim Kalın, wichtige Gespräche in Erbil, der Hauptstadt der Region Kurdistan im Irak, geführt hat.
Kalın traf sich mit dem Vorsitzenden der Demokratischen Partei Kurdistans (KDP), Masud Barzani, dem Präsidenten der Region Kurdistan, Nechirvan Barzani, Premierminister Masrur Barzani, dem stellvertretenden Premierminister Qubad Talabani, Innenminister Reber Ahmed und Vertretern des Sicherheitsrates der Region Kurdistan.
Es wurde mitgeteilt, dass bei den Gesprächen der Prozess nach der Entscheidung der PKK zur Auflösung und Waffenabgabe sowie die Sicherheitsgleichgewichte erörtert wurden.