Ministerium gibt bekannt: Rückrufentscheidung für 4 Sucuk-Marken
Das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft hat in seiner Aktualisierung vom 28. Mai 2025 weitere 42 Produkte auf die Liste der "Nachahmungen und Verfälschungen" gesetzt. Das Ministerium erklärte, dass in 4 verschiedenen Sucuk-Marken gesundheitsschädliche und irreführende Inhaltsstoffe festgestellt wurden, und ordnete den Rückruf der Produkte aus den Verkaufsregalen an. Besonders auffällig war der Nachweis von Geflügelfleisch in der Lahmacun-Füllung sowie von Farbstoffzusätzen im Olivenöl.
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Das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft hat seine auf der Website veröffentlichten Listen der "nachgeahmten oder verfälschten Lebensmittel" sowie der "gesundheitsschädlichen Lebensmittel" aktualisiert.
Mit der Aktualisierung vom 28. Mai 2025 wurden 42 verschiedene Produkte in die Liste aufgenommen, wobei 4 Sucuk-Marken besonders ins Auge fielen.
RÜCKRUF AUS DEN MÄRKTEN
Das Ministerium, das bei 3 Sucuk-Produkten Verfälschungen und bei einem Sucuk-Produkt gesundheitsschädliche Substanzen feststellte, listete in seiner Mitteilung folgende Produkte auf:
- In den Sucuk-Produkten der Marke AFYONKARAHISAR EFEM, hergestellt von ERTÜRK ET VE ET ÜRÜNLERİ GIDA VE GIDA KATKI MADDELERİ SANAYİ TİCARET LİMİTED ŞİRKETİ, wurden Soja und mechanisch separiertes Geflügelfleisch nachgewiesen.
- In den unter der Marke Kısmetoğlu Beyti verkauften "wärmebehandelten Hähnchen-Sucuk"-Produkten wurden Innereien wie Mägen gefunden.
- In der Sucuk-Marke Yaşarbey wurden neben mechanisch separiertem Geflügelfleisch auch Lebensmittelfarbstoffe festgestellt. Aufgrund des Gehalts an gesundheitsschädlichen Farbstoffen wurde der Rückruf des betreffenden Produkts angeordnet.
- In den Sucuk-Produkten der Marke Gold Dana Gurme, hergestellt von KISMETOĞLU BEYTİ ET VE ET ÜRÜNLERİ-BEYTULLAH YEŞİLÇAYIR, wurde Geflügelfleisch nachgewiesen.
GEFLÜGELFLEISCH IN LAHMACUN-FÜLLUNG GEFUNDEN
Der aktualisierten Liste wurden zahlreiche verschiedene Produkte hinzugefügt, von Joghurt über Käse und Honig bis hin zu Butter.
Infolge der vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft durchgeführten Kontrollen wurde in Proben, die aus der rohen Lahmacun-Füllung eines Restaurants im Istanbuler Stadtteil Bayrampaşa entnommen wurden, Geflügelfleisch nachgewiesen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass bei 15 Unternehmen, die Olivenöl herstellen, den Produkten Samenöle beigemischt wurden. Bei einem Unternehmen, das im Bezirk Dikili in Izmir produziert, wurde festgestellt, dass dem pflanzlichen Mischöl ein für Lebensmittel nicht zugelassener Farbstoff beigemischt wurde.