Nach plötzlichem Herzstillstand verstorben: Starb Muhammed Yakut in einem Bordell?
Über den Tod von Muhammed Yakut, der durch seine Social-Media-Beiträge bekannt wurde und vergangene Woche in Deutschland verstarb, sind brisante Details bekannt geworden. Laut der deutschen Bild-Zeitung wurde Yakut in einem Bordell im Ruhrgebiet unwohl und konnte trotz aller medizinischen Bemühungen nicht gerettet werden. Als Todesursache wurde ein „plötzlicher Herzstillstand“ angegeben.
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Die Bild-Zeitung, eines der führenden Medienhäuser Deutschlands, hat einen bemerkenswerten Bericht über den Tod von Muhammed Yakut veröffentlicht.
In dem Artikel mit der Überschrift „Türkischer Mafia-Boss stirbt im Bordell“ wird berichtet, dass Yakut in der Nacht zum 1. Juli 2025 in einem Saunaclub im Ruhrgebiet verstorben ist.
Die Polizei Recklinghausen erklärte gegenüber der Bild: „Wir können derzeit nur bestätigen, dass ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet wurde, da ein 53-jähriger türkischer Staatsangehöriger in einem Saunabetrieb verstorben ist.“
AUS DER HAFT ENTLASSEN, WENIGE STUNDEN SPÄTER VERSTORBEN
Dem Bericht zufolge wurde Muhammed Yakut nur einen Tag vor seinem Tod aus einem Gefängnis in den Niederlanden entlassen. Nach seiner Haftentlassung reiste Yakut in das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen und suchte den als Bordell betriebenen Saunaclub „Penelope“ in Castrop-Rauxel auf.
Den Angaben zufolge besuchte Yakut den Club zum ersten Mal und brach plötzlich auf einem Flur im zweiten Stock des Gebäudes zusammen. Trotz der Erstversorgung nach einem Notruf durch eine Begleitperson konnten die Rettungskräfte Yakut nicht mehr ins Leben zurückholen.
VERDACHT AUF KOKAINKONSUM
In dem Bild-Bericht wird zudem erwähnt, dass bei ersten Untersuchungen der Verdacht auf Kokainkonsum im Raum stand. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass toxikologische Analysen abgewartet werden müssen, um diesen Befund zu bestätigen.
OFFIZIELLER AUTOPSIEBERICHT: „PLÖTZLICHER HERZSTILLSTAND“
Nach dem Vorfall leitete die Staatsanwaltschaft Dortmund eine Obduktion ein. Auf Anweisung der Oberstaatsanwältin Maribel Andersson werden zudem Arbeiten zur Erstellung eines toxikologischen Gutachtens durchgeführt.
Den Informationen zufolge wurde als Ergebnis der am Donnerstag, dem 4. Juli, durchgeführten Obduktion „plötzlicher Herzstillstand“ als Todesursache registriert. Die Behörden teilten jedoch mit, dass die Ergebnisse der toxikologischen Tests bis zu vier Monate in Anspruch nehmen könnten und dieser Bericht genauere Erkenntnisse über die Hintergründe des Todes liefern werde.
Der unerwartete Tod von Yakut hatte sowohl in den sozialen Medien als auch in der Öffentlichkeit zu zahlreichen Spekulationen geführt.
WER IST MUHAMMED YAKUT?
In der deutschen Presse wurde darauf hingewiesen, dass Muhammed Yakut ein „Mafia-Boss“ war, der Enthüllungen über Präsident Erdoğan machte, und dass er ähnlich wie Cemil Önal verstarb, der vor wenigen Wochen in den Niederlanden erschossen wurde. In dem Bericht wurde betont, dass auch Önal „Erdoğan-Gegner“ gewesen sei.
Gegen Muhammed Yakut, gegen den die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul aufgrund seiner Social-Media-Beiträge wegen „gemeinschaftlicher räuberischer Erpressung durch mehrere Personen“ sowie „rechtswidriger Erlangung und Verbreitung personenbezogener Daten“ ermittelte, war 2023 ein internationaler Haftbefehl (Red Notice) erlassen worden.
Der in Diyarbakır geborene Yakut war bekanntermaßen viele Jahre in der Geschäftswelt tätig. Der Leichnam von Yakut wurde nach einer Trauerfeier im Duisburger Cemevi nach Istanbul überführt.