Nachricht von AKP-Politiker zu Kabinettsumbildung: Signal für frühere Namen gegeben
Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Erkan Kandemir äußerte sich vor dem 8. ordentlichen großen Parteitag zu den Spekulationen über Veränderungen.
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Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Erkan Kandemir äußerte sich in einer Sendung bei CNN Türk zu den Spekulationen über den 8. Ordentlichen Großen Parteitag seiner Partei sowie eine mögliche Kabinettsumbildung.
Kandemir ging auf den Erneuerungsprozess in der Partei ein und betonte, dass das Erneuerungsverständnis der AKP nicht nur aus einem Austausch von Namen bestehe, und äußerte sich wie folgt:
"Was wir unter Veränderung verstehen, ist ein Prozess, in dem im normalen Lauf des Lebens und gemäß der Tradition der AK-Partei sowohl erfahrene als auch junge Freunde gemeinsam ihre Teams auffrischen. Vielleicht können Namen, die bereits früher gedient haben, erneut zur Aufgabe berufen werden. Das Ziel hierbei ist es, eine neue politische Sprache und Methode zu etablieren."
''KABINETTSUMBILDUNG LIEGT IM ERMESSEN DES PRÄSIDENTEN''
Kandemir vermied eine definitive Antwort auf die Frage, ob es eine Kabinettsumbildung geben werde, und betonte, dass dieser Prozess im Ermessen von Präsident Recep Tayyip Erdoğan liege, wobei er seine Worte wie folgt fortsetzte:
"Wir haben derzeit eine sehr starke Regierung, Minister, die ihre Arbeit gut machen, und ein fleißiges Kabinett. Doch unser Präsident wird bestimmen, welches Personal er zusammenstellt und welche Schritte er unternehmen wird, um die Vision des 'Jahrhunderts der Türkei' zu verwirklichen."
''FRÜHERE NAMEN KÖNNTEN WIEDER IN DAS AMT ZURÜCKKEHREN''
Kandemir erklärte, dass die AKP in ihrer 22-jährigen Regierungszeit große Erfahrungen gesammelt habe, und deutete an, dass einige Namen, die bereits früher Ämter innehatten, wieder auf das politische Parkett zurückkehren könnten.
Kandemir sagte: "Die größte Stärke der AK-Partei ist, dass sie über ein qualifiziertes Personal verfügt, das kritische Prozesse geleitet hat. Diejenigen, die müde sind, können sich eine Zeit lang ausruhen, aber ein Zustand wie Groll oder Rückzug findet in unserer Partei nicht statt. Sowohl derjenige, der das Amt übergibt, als auch derjenige, der es übernimmt, empfindet dieselbe Begeisterung."