Osmanen-Nachfahre mit gefälschtem Diplom will nun Entschädigung! Er beantragte eine Nachrichtensperre
Es war bekannt geworden, dass Abdülhamid Kayıhan Osmanoğlu, ein Nachfahre in vierter Generation von Abdülhamid II., ein gefälschtes Geschichtsdiplom von der İnönü-Universität erhalten hatte. Osmanoğlu beantragte nun sowohl eine Nachrichtensperre für die Berichte über ihn als auch eine Entschädigung.
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In dem Skandal, der mit dem Hacken des türkischen E-Government-Systems durch eine Bande begann, wurden gefälschte Hochschuldiplome gegen Geld verkauft.
Die Käufer konnten ihre Abschlussregistrierungen über das E-Government-Portal einsehen. Mit diesen Einträgen wurde es sogar möglich, an Prüfungen für öffentliche Einrichtungen teilzunehmen.
OSMANOĞLUS GEFÄLSCHTES DIPLOM WURDE ANNULLIERT
Einer der Namen, die unter den Käufern gefälschter Diplome auffielen, war Abdülhamid Kayıhan Osmanoğlu, ein Enkel von Abdülhamid II. Es stellte sich heraus, dass Osmanoğlu ein Geschichtsdiplom von der İnönü-Universität erhalten hatte. Dieses Diplom, das lediglich gegen Geld erworben wurde, wurde annulliert.
Es wurde zudem festgestellt, dass Osmanoğlu sein gefälschtes Diplom wiederholt über sein Mobiltelefon im E-Government-Portal abgefragt hatte. In dem gegen ihn eröffneten Verfahren wegen des gefälschten Diploms wurde sein Fall von dem der anderen Angeklagten abgetrennt.
Nachdem der Skandal ans Licht kam, nahm Osmanoğlu die Berichte über ihn ins Visier.
Osmanoğlu reichte gegen Hürriyet wegen des in der Presse erschienenen Artikels mit dem Titel „Der Ahnen-Enkel mit dem gefälschten Diplom“ eine Entschädigungsklage in Höhe von 30.000 TL ein. Zudem beantragte er eine Nachrichtensperre für die Berichte.