Osmanoğlu-Familie teilt Fotos aus Syrien: Sie werden Forderungen an Erdoğan stellen
Abdülhamid Kayıhan Osmanoğlu und Orhan Osmanoğlu sind nach Jahren nach Syrien gereist, um historischen Spuren zu folgen. Osmanoğlu, der das Grab von Sultan Vahdettin besuchte, kündigte an, dass er Präsident Erdoğan um die Erlaubnis bitten werde, das Grab in die Türkei zu überführen.
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Die Enkel des osmanischen Sultans Abdülhamid II., Abdülhamid Kayıhan Osmanoğlu und Orhan Osmanoğlu, reisten nach langer Zeit nach Syrien und teilten dort aufsehenerregende Botschaften.
Während des Besuchs suchte Abdülhamid Kayıhan Osmanoğlu auch das Grab von Sultan Vahdettin in Damaskus auf und erklärte, er werde Präsident Recep Tayyip Erdoğan darum bitten, die Überführung dieses Grabes in die Türkei zu genehmigen.
Osmanoğlu gab seinen Syrien-Besuch über seinen Social-Media-Account bekannt und sorgte mit Äußerungen, die auf eine „Eroberung“ anspielten, für Aufsehen.
Mit der Bildunterschrift „Aleppo ist dort, und die osmanischen Enkel sind auch dort…“ lösten seine Worte in den sozialen Medien Kommentare wie „Das Osmanische Reich kehrt zurück“ aus.
Auf einem Foto, das in der Umayyaden-Moschee in Damaskus aufgenommen wurde, fielen die bewaffneten Leibwächter an Osmanoğlus Seite auf, die Langwaffen trugen. Während des Besuchs sagte Osmanoğlu: „Wir sind bereit, unseren syrischen Brüdern zu helfen“, und äußerte zudem den Wunsch, in der Türkei eine Moschee zu errichten, die den Namen von Sultan Vahdettin trägt.
In dem Social-Media-Beitrag von Osmanoğlu hieß es:
„Wir haben das Grab meines Großvaters, Sultan Vahîdüddîn Han, im Süleymaniye-Komplex im syrischen Damaskus besucht. Jeder, der die Werke der osmanischen Zivilisation sehen möchte, kann nach Damaskus reisen, um sie zu besichtigen. Zudem freuen wir uns, den Beginn der Arbeiten für den Hamidiye-Komplex und die Sultan-Vahîdüddîn-Han-Moschee in Ankara bekannt zu geben.“