Ratschläge von Nihat Zeybekçi... 'Ich würde nicht investieren, sondern das Geld verzinsen lassen'
In einer Zeit, in der Finanzminister Mehmet Şimşek auf der Suche nach internationalen Investoren ist, kam eine bemerkenswerte Aussage des stellvertretenden AKP-Vorsitzenden Nihat Zeybekci zu den hohen Zinsen. Zeybekci sagte: „Bei diesen Zinsen würde selbst ich nicht investieren.“
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Die Wirtschaftskrise, die in der Türkei seit langem anhält, bringt neue Diskussionen in der Politik und der Geschäftswelt mit sich. Insbesondere die neuen Schwankungen bei den Wirtschaftsindikatoren nach der Verhaftung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, haben dazu geführt, dass die Wirtschaftspolitik der Regierung erneut hinterfragt wird.
Finanzminister Mehmet Şimşek setzt in diesem Prozess seine Suche nach Investoren weltweit fort, um Devisen- und Kapitalzuflüsse in die Türkei zu sichern.
Während Şimşek versucht, Vertrauen in internationalen Finanzkreisen aufzubauen, hat eine Erklärung aus seiner eigenen Partei verdeutlicht, wie schwierig diese Bemühungen sind.
Der für Wirtschaft zuständige stellvertretende AKP-Vorsitzende Nihat Zeybekci nahm die hohen Zinssätze ins Visier und äußerte sich wie folgt:
„Nehmen wir an, ich hätte eigenes Geld in einer Zeit, in der die Zinsen so hoch sind. In diesem Umfeld würde ich mit diesem Geld nicht investieren. Ich würde mit diesem Geld nicht produzieren. Ich würde das Geld bei solch hohen Zinsen auf ein Zinskonto legen. Wenn die Zinsen unter 30 Prozent fallen, dann würden die Menschen sagen: ‚Vergiss die Zinsen‘ und ihr Geld in die Produktion investieren.“