Schwere Vorwürfe eines Mitarbeiters des Grand Kartal Hotels! 'Die Inspektoren, die zur Prüfung kamen...'
Ein Mitarbeiter des Grand Hotels in Bolu, bei dem 78 Bürger ihr Leben verloren, hat für Aufsehen sorgende Vorwürfe gegen die Beamten erhoben, die das Hotel zur Inspektion aufsuchten.
12punto
Bei einem Brand, der am 21. Januar in den frühen Morgenstunden im Grand Kartal Hotel im Skigebiet Bolu Kartalkaya ausbrach, kamen 78 Menschen ums Leben.
Während im Zusammenhang mit der Katastrophe 12 Personen festgenommen wurden, hält die Debatte über die „Verantwortung“ zwischen dem Ministerium für Kultur und Tourismus und der CHP-geführten Stadtverwaltung von Bolu weiter an.
Ein Mitarbeiter, der seit vielen Jahren im Grand Kartal Hotel tätig ist, äußerte sich brisant über die Beamten, die das Hotel zur Kontrolle besuchten.
Gegenüber Erdoğan Süzer von der Zeitung Sözcü erklärte der Hotelangestellte Folgendes:
„Während meiner gesamten Zeit dort habe ich keinen einzigen Beamten gesehen, der bei einer Kontrolle für seine Speisen oder Getränke bezahlt hätte. Neben dem Tourismusministerium kamen ständig Leute vom Ministerium für Jugend und Sport sowie von verschiedenen anderen Ministerien.
Meistens kamen und gingen sie am selben Tag, aber soweit ich das beurteilen konnte, aß und trank jeder, der kam, auf Kosten des Hauses. Einige Beamte, die bei ihrem Besuch auch skifahren wollten, zahlten ebenfalls nicht, sondern nannten den Namen des Chefs und gaben an, seine Gäste zu sein. Ich weiß nicht, ob unter solchen Umständen wirklich echte Kontrollen durchgeführt wurden.“
Darüber hinaus berichtete der Hotelmitarbeiter, dass Studenten, die in Zeiten hoher Auslastung wie den Semesterferien oder an Wochenenden zur Unterstützung aus Bolu geholt wurden, ohne Sozialversicherung beschäftigt wurden. Zudem sei man vorab über anstehende Kontrollen des Arbeitsministeriums informiert worden, woraufhin die Studenten versteckt wurden.