Skandal im KYK-Wohnheim: Habseligkeiten von Studentinnen geplündert, Kondome in Zimmern hinterlassen
Studentinnen, die nach den Sommerferien in das KYK-Atatürk-Studentinnenwohnheim Cevizlibağ in Istanbul zurückkehrten, behaupten, dass ihre Koffer durchwühlt und ihre persönlichen Gegenstände gestohlen wurden. Die Studentinnen, die auf den unkontrolliert durchgeführten Renovierungsprozess verweisen, gaben an, auf ihre Beschwerden bei der Verwaltung keinerlei Antwort erhalten zu haben.
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Studentinnen, die ihre Zimmer im KYK-Studentinnenwohnheim Cevizlibağ Atatürk in Istanbul über die Sommerferien geschlossen hatten, erlebten bei ihrer Rückkehr einen großen Schock. Viele Studentinnen behaupteten, dass ihre Koffer geöffnet, die darin befindlichen Gegenstände durchwühlt und einige Sachen vollständig entwendet wurden. Die Studentinnen gaben an, den Vorfall der Wohnheimverwaltung schriftlich gemeldet zu haben, jedoch keine Rückmeldung erhalten zu haben.
UNKONTROLLIERTE RENOVIERUNG SORGT FÜR EMPÖRUNG
Gegenüber T24 erklärten die Studentinnen, dass die Renovierungsarbeiten, die den ganzen Sommer über im Wohnheim stattfanden, unkontrolliert verlaufen seien und das Verschwinden ihrer Sachen darauf zurückzuführen sei. Auf Fotos, die in WhatsApp-Gruppen geteilt wurden, sind die durchwühlten Koffer zu sehen; einige Studentinnen berichteten, dass ihre Sachen in anderen Zimmern wiedergefunden wurden, während andere Gegenstände unauffindbar blieben.
Eine Studentin berichtete, sie habe in ihrem Zimmer Rasierklingen, Alkoholflaschen und Zigarettenstummel gefunden. Eine andere Studentin äußerte ihre Empörung mit den Worten: „Sogar meine Koffer mit Kleidung und Unterwäsche wurden durchwühlt und bestohlen.“
SCHOCKIERENDE VORWÜRFE
Die in den sozialen Medien geteilten Vorwürfe ließen das Ausmaß des Vorfalls noch größer erscheinen. Eine Studentin behauptete, dass ein Kondom in ihr Zimmer geworfen und auf ihre Unterwäsche ein Herz gezeichnet wurde.
Eine andere Studentin fasste ihre Erlebnisse wie folgt zusammen:
„Uns wurde gesagt, dass wir unsere Sachen über den Sommer im Wohnheim lassen können. Doch dieses Jahr bot sich uns ein anderes Bild. Unsere Koffer wurden komplett geöffnet, durchwühlt und regelrecht geplündert. Wir vermuten, dass die Arbeiter, die für die Renovierung im Wohnheim blieben, dafür verantwortlich sind. Es gibt weder Hygiene noch Sicherheit. Sie laufen immer noch im Wohnheim herum, deshalb fühlen wir uns unsicher.“
SICHERHEITSLÜCKEN
Die Studentinnen wiesen darauf hin, dass das Kartenzugangssystem deaktiviert wurde und behaupteten, dass „jeder, der wollte, die Zimmer betreten und verlassen konnte“. Eine Studentin sagte: „Meine Erinnerungsbox wurde geöffnet und ein Teil meiner Sachen daraus gestohlen. Sie haben meine Erinnerungen genommen, die ich etwa 10 Jahre lang gesammelt habe. Warum macht man so etwas?“
Eine weitere Studentin schilderte die Geschehnisse so: „Fast nichts von den Sachen, die ich im Wohnheim gelassen hatte, war an seinem Platz. Sogar meine Töpfe und Pfannen fehlten. Auch die Dinge, die wir unter unseren Betten verstaut hatten, waren verstreut. Selbst meine Unterwäsche aus meinem Koffer ist verschwunden.“
SCHWEIGEN DER WOHNHEIMVERWALTUNG
Die Studentinnen gaben an, dass trotz all ihrer Beschwerden keine Stellungnahme seitens der Wohnheimverwaltung erfolgt sei. Es wurde bekannt, dass die Verwaltung Fragen zu dem Skandal unbeantwortet ließ.