Terrororganisation PKK beharrt auf Öcalan: Brisante Behauptung zu Mazlum Abdi!
Die Äußerungen aus den Reihen der Terrororganisation PKK nach dem İmralı-Gespräch haben für Diskussionen gesorgt. Zagros Hiwa, der sogenannte Verantwortliche für Außenbeziehungen der Organisation, forderte die Freilassung von Abdullah Öcalan als Voraussetzung für die Aufnahme von Verhandlungen.
12punto
Im Rahmen des İmralı-Prozesses, der durch den Aufruf des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli an den PKK-Anführer Abdullah Öcalan, „im Parlament zu sprechen“, in den Fokus rückte, hatte eine parlamentarische Delegation bestehend aus Hüseyin Yayman (AKP), Feti Yıldız (MHP) und Gülistan Koçyiğit (DEM-Partei) İmralı besucht und ein Gespräch geführt.
Nach dem Treffen erregten die Erklärungen hochrangiger Mitglieder der Terrororganisation in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit.
Die Terrororganisation PKK behauptete, keine Straftaten begangen zu haben und daher keine Erwartungen hinsichtlich einer Amnestie zu hegen. Die Organisation stellte die Freilassung des Terroranführers Abdullah Öcalan als Bedingung für die Fortsetzung des Prozesses auf.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, behauptete Amed Malazgirt, einer der sogenannten Führungskräfte der PKK in Kandil, in einem Interview mit der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass die Organisation im Prozess für eine „Türkei ohne Terror“ die notwendigen Schritte gemäß den Anweisungen von Abdullah Öcalan unternommen habe.
Malazgirt erklärte, dass sie keine neuen Schritte unternehmen würden, bevor Ankara keine konkreten Maßnahmen ergreife, und forderte die Freiheit für Öcalan.
Auch der sogenannte Außenbeauftragte der Terrororganisation PKK, Zagros Hiwa, betonte, dass Abdullah Öcalan freigelassen werden müsse, damit Verhandlungen mit der Türkei über eine Lösung beginnen könnten.
Hiwa äußerte sich dazu wie folgt:
„Damit Verhandlungen beginnen können, müssen die Parteien unter gleichen Bedingungen am Verhandlungstisch sitzen. Öcalan hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Schritte, die die PKK im letzten Jahr als Zeichen des guten Willens unternommen hat. Der Chefunterhändler der kurdischen Seite muss frei sein, um unter gleichen Bedingungen verhandeln zu können. Dies ist die Grundvoraussetzung für einen gerechten Frieden.“
Hiwa behauptete zudem, dass die PKK während des gesamten Prozesses einseitige Schritte unternommen habe, während die Türkei darauf lediglich mit Rhetorik reagiert und keine konkreten Schritte eingeleitet habe.
Abdulrahim Samawi, Vorsitzender des Taml Research Center, behauptete hingegen, dass der SDG-Anführer Ferhat Abdi Şahin, bekannt unter dem Decknamen „Mazlum Kobani“, und die SDG-Außenbeauftragte İlham Ahmed nächsten Monat in die Türkei reisen würden, um Abdullah Öcalan im Gefängnis von İmralı zu treffen.