Der trauernde Vater Mattia Ahmet Minguzzi, der seinen Sohn durch eine Messerattacke verlor, schildert den zweiten Schock seines Lebens: Er enthüllt die herzzerreißende Wahrheit
Der Vater des 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi, der in Kadıköy Opfer einer Messerattacke wurde und den Kampf um sein Leben verlor, erklärte, dass sie die Organe seines Sohnes spenden wollten, dies jedoch aufgrund der erlittenen Schäden nicht möglich war. Vater Minguzzi appellierte: „Es sollte ein neues Gesetz im Namen von Ahmet verabschiedet werden, damit sich solche Vorfälle nicht wiederholen.“
12punto
Im Fall des 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi, der auf einem Flohmarkt in Istanbul-Kadıköy durch eine Messerattacke schwer verletzt wurde und im Krankenhaus verstarb, gibt es neue Entwicklungen.
Während die Anklageschrift fertiggestellt wurde, wird für die beiden 15- und 16-jährigen Tatverdächtigen eine Freiheitsstrafe von 18 bis 24 Jahren gefordert. Da sie jedoch unter 18 Jahre alt sind, ist eine lebenslange Haftstrafe nicht möglich.
'EIN NEUES GESETZ MUSS HER'
Gegenüber NTV sprach Vater Andre Minguzzi über den Tod seines Sohnes und betonte, dass dieser Vorfall eine Tragödie sei, aus der nicht nur für ihre eigenen Kinder, sondern für die Zukunft aller Jugendlichen Lehren gezogen werden müssten.
„Selbst wenn diese Täter die Höchststrafe erhalten, könnten sie innerhalb von 10 Jahren wieder auf freiem Fuß sein“, sagte der trauernde Vater und forderte eine neue gesetzliche Regelung, um solche Vorfälle zu verhindern. „Ahmet wird nicht zurückkehren, aber dieser Vorfall darf anderen Kindern nicht zustoßen. Es sollte ein Gesetz im Namen von Ahmet verabschiedet werden, dieser Fall sollte als Beispiel dienen“, sagte er.
''DAS WAR KEINE SCHLÄGEREI, DAS WAR EIN ANGRIFF''
Vater Minguzzi reagierte empört darauf, dass die Tötung seines Sohnes in einigen Medienberichten als „Schlägerei“ oder „Konflikt“ bezeichnet wurde: „Das war keine Schlägerei, das war ein Angriff. Mein Sohn hat sich in keiner Weise gewehrt. Die Behauptung, er habe uns provoziert, ist eine reine Lüge“, erklärte er.
ORGANE KONNTEN NICHT GESPENDET WERDEN
Nachdem Mattia Ahmet Minguzzi zwei Wochen lang auf der Intensivstation um sein Leben gekämpft hatte, trat der Hirntod ein. Seine Familie wollte die Organe ihres Sohnes spenden, doch ihnen wurde mitgeteilt, dass die Organe aufgrund der schweren Verletzungen nicht mehr verwendet werden konnten.
Vater Minguzzi, der diese Nachricht mit großer Bestürzung aufnahm, schilderte den zweiten Schock: „Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben uns zur Spende entschlossen, weil wir wollten, dass Ahmet weiterlebt. Aber leider haben diese Monster meinem Sohn so großen Schaden zugefügt, dass die Ärzte sagten: ‚Wir können sie nicht verwenden‘.“