Türkische Geschäftsleute packen aus: New Yorks Bürgermeister Eric Adams in Bedrängnis
New Yorks Bürgermeister Eric Adams gerät durch die Aussagen türkischer Geschäftsleute in Bedrängnis. Adams, dem die illegale Annahme von Wahlkampfspenden und Bestechung vorgeworfen wird, weist die Anschuldigungen zurück.
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Dem New Yorker Bürgermeister Eric Adams wird vorgeworfen, während seines Wahlkampfs illegal Spenden gesammelt und Bestechungsgelder von Vertretern der türkischen Regierung sowie von Turkish Airlines angenommen zu haben.
Obwohl Adams die Vorwürfe bestreitet, haben die Geständnisse türkischer Geschäftsleute den Bürgermeister in eine schwierige Lage gebracht.
Die Anhörung in dem Fall fand vor dem Bundesgericht für den südlichen Bezirk von New York statt. Adams wies die Vorwürfe zurück, wonach die für seinen Wahlkampf 2021 verwendeten Spenden auf illegalem Wege beschafft worden seien.
VORWURF DER STROHMANNSPENDEN
In der Anklageschrift wird jedoch aufgeführt, dass zahlreiche türkische Geschäftsleute beschuldigt werden, sogenannte "Strohmannspenden" getätigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass diese Spenden dazu dienten, sich Zugang zu öffentlichen Mitteln zu verschaffen.
Die Geständnisse des türkischen Geschäftsmanns Erden Arkan haben dem Fall eine völlig neue Dimension verliehen. Arkan, Inhaber des in New York ansässigen Bauunternehmens KSK Construction, räumte die Spenden für den Wahlkampf ein und erklärte, dass er Adams' Mitarbeitern Spendenschecks ausstellen ließ und diese Gelder anschließend zurückerstattete. Zudem gab er zu, gewusst zu haben, dass die Spenden für den Zugang zu öffentlichen Mitteln genutzt wurden.
Arkan bekannte sich im Gegenzug für eine Strafmilderung schuldig. Den dem Bundesgericht vorgelegten Dokumenten zufolge soll das Strafmaß für den 76-jährigen Geschäftsmann bei der Anhörung am 15. August festgelegt werden.
Während Arkan und sein Anwalt nach der Anhörung keine Fragen beantworteten, wird darauf hingewiesen, dass weitere vor Gericht vorgelegte Beweise den Fall noch ausweiten könnten.
JURY TAGT AM 21. APRIL
Adams wird sich am 21. April vor einer Jury verantworten müssen. Adams bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe und verteidigt sich damit, dass die Wahlkampfspenden den gesetzlichen Bestimmungen entsprochen hätten.