Umfrage zu Kommunaloperationen: Ergebnis, das Erdoğan zum Nachdenken bringen dürfte! Über 50 Prozent...
KONDA Araştırma hat untersucht, wie die Bürger die Operationen gegen CHP-geführte Kommunen bewerten.
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Im Rahmen der am 19. März von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft wegen Korruptionsvorwürfen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) eingeleiteten Ermittlungen wurde der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, am 23. März verhaftet und inhaftiert.
Seit dem 19. März wurden die Operationen gegen CHP-geführte Kommunen unvermindert fortgesetzt. Im Laufe der Zeit wurden neben den Tochtergesellschaften der İBB auch einige Bürgermeister von Großstädten und Bezirken aufgrund verschiedener Ermittlungen verhaftet.
Zu den Verhafteten zählen unter anderem der Bürgermeister der Stadtverwaltung Adana, Zeydan Karalar, und der Bürgermeister der Stadtverwaltung Antalya, Muhittin Böcek.
Zuletzt wurde im Zuge der Operationen gegen CHP-geführte Kommunen der Bürgermeister des Bezirks Beyoğlu, İnan Güney, in Gewahrsam genommen.
KONDA Araştırma untersuchte in einer im Juni mit 2.118 Personen durchgeführten Umfrage die Sichtweise der Bürger auf die Operationen gegen CHP-geführte Kommunen.
MEHR ALS 50 PROZENT BEZEICHNEN DIE OPERATIONEN ALS „POLITISCH“
59 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass diese Operationen „mit politischen Zielen durchgeführt werden, um die Opposition zu schwächen“.
41 Prozent der Teilnehmer äußerten hingegen die Ansicht, dass die Operationen „im Rahmen der Korruptionsbekämpfung“ durchgeführt würden.