Umfrageergebnisse zeigen: Wie steht es um die Zufriedenheit mit dem Bildungssystem und der wirtschaftlichen Lage?
Laut einer gemeinsamen Studie der Universität Istanbul und der Medipol-Universität hat sich die Kaufkraft der Verbraucher angesichts wirtschaftlicher Schwierigkeiten und einer konjunkturellen Abschwächung erheblich verändert. Die Daten liefern bemerkenswerte Erkenntnisse zu den Themen Heirat, Kinderwunsch, Kreditkartennutzung und Investitionsentscheidungen der Verbraucher.
12punto
Einer Online-Studie zufolge, die im Oktober 2024 von einem Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Süphan Nâsır vom Fachbereich Marketing der Wirtschaftsfakultät der Universität Istanbul, bestehend aus Dr. Yonca Nilay Baş und Dr. Fatma Betül Ortaköy von der Medipol-Universität, mittels Google Forms durchgeführt wurde, wurden Daten darüber veröffentlicht, wie wirtschaftliche Bedingungen die Konsumpräferenzen, Budgetplanungen und Ausgabenprioritäten der Menschen prägen.
Die Umfrage lieferte bemerkenswerte Ergebnisse.
Hier sind die Umfrageergebnisse...
An der Studie nahmen 1968 Personen teil, deren Beschäftigungsstatus sich wie folgt zusammensetzt:
33 % im Privatsektor,
21 % im öffentlichen Dienst,
21 % im Ruhestand und
13 % als Arbeitgeber oder Gewerbetreibende.
HEIRAT UND KINDERWUNSCH DER BÜRGER HÄNGEN VON DER WIRTSCHAFT AB
Bei Entscheidungen über Heirat und Kinderwunsch erweisen sich die wirtschaftlichen Bedingungen als entscheidender Faktor; 76 % der Teilnehmer gaben an, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage diese Entscheidungen beeinflusst.
KREDITKARTEN ERHÖHEN DIE VERSCHULDUNG: DEN TAG ZU ÜBERSTEHEN WIRD SCHWIERIGER
Während 95 % der Umfrageteilnehmer angaben, eine Kreditkarte zu nutzen, erklärten 35 %, dies zu tun, um kein Bargeld mit sich führen zu müssen, und 30 %, um Ratenzahlungen tätigen zu können.
ZUFRIEDENHEIT MIT BILDUNGSSYSTEM UND WIRTSCHAFTLICHKEIT FÄLLT DURCH
Einer der auffälligsten Aspekte der Umfrage betraf das Bildungssystem und die wirtschaftliche Lage.
85,80 % der Bürger äußerten, mit dem Bildungssystem überhaupt nicht zufrieden zu sein.
Der Anteil derjenigen, die mit der wirtschaftlichen Lage unzufrieden sind, stieg auf 84,80 %.
GOLD IST MIT GROSSEM ABSTAND DAS BEVORZUGTE ANLAGEINSTRUMENT DER BÜRGER
Auf die Frage nach ihrem bevorzugten Anlageinstrument gaben 25,81 % an, Gold zu bevorzugen, gefolgt von Fremdwährungen mit 19,14 % auf dem zweiten Platz. Der Abstand zwischen diesen beiden Anlageformen blieb nicht unbemerkt. Auf dem dritten Platz landeten Aktien.