Warnung eines Experten vor Marmara-Erdbeben: 'Vor dem erwarteten Beben...'
Nach dem Erdbeben der Stärke 6,2, das sich am 23. April in Istanbul ereignete, äußerte der Erdbebenforscher Ali Osman Öncel die Vermutung, dass es im Marmarameer zu einem weiteren möglichen Beben kommen könnte.
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Während nach dem Erdbeben der Stärke 6,2, das sich am 23. April in Istanbul ereignete, weiterhin Nachbeben auftreten, dauern auch die Diskussionen darüber an, ob es im Marmarameer zu einem stärkeren Beben kommen könnte. Unter Erdbebenexperten gibt es diesbezüglich erhebliche Meinungsverschiedenheiten.
Der Erdbebenforscher Ali Osman Öncel äußerte sich auf dem Sender TGRT zu einem möglichen großen Marmara-Erdbeben.
ES BESTEHT DAS RISIKO EINES ERDBEBENS DER STÄRKE 7,2
Öncel wies darauf hin, dass das bestehende Risiko in der Region weiterhin bestehe, und erklärte: "Derzeit besteht das Risiko eines Erdbebens der Stärke 7,2. Sollte dieser Risikobereich jedoch unabhängig brechen, könnte die erwartete Stärke mit etwa 6,8 etwas geringer ausfallen."
Öncel gab zudem an, dass das Erdbeben der Stärke 6,2 vor der Küste von Silivri schwächer ausgefallen sei als erwartet.
EIN STÄRKERES BEBEN IST WAHRSCHEINLICH
Öncel erklärte, dass die Erwartung bei einem Erdbeben der Stärke 6,5 gelegen habe, und warnte: "Wir haben eine etwas abgeschwächte Version des erwarteten Bebens erlebt. Das bedeutet jedoch nicht, dass kein größeres Beben eintreten wird. Es ist weiterhin wahrscheinlich, dass ein stärkeres Beben folgt."