Wird die Kommission den Terroristenführer Abdullah Öcalan treffen? Brisante Behauptung aus regierungsnahen Medien
Die im Rahmen der von der Regierung eingeleiteten Schritte für eine „Terrorfreie Türkei“ gegründete „Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie“ wirft Fragen darüber auf, ob sie sich mit dem Anführer der separatistischen Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, treffen wird. Die Kommission wird ihre Arbeit zum rechtlichen Prozess im November aufnehmen.
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Im Rahmen der von der Regierung eingeleiteten Schritte für eine 'Türkei ohne Terror' wurde unter Beteiligung von Abgeordneten verschiedener Parteien die Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie gegründet.
Die Kommission hat ihre Arbeit aufgenommen, um einen Beitrag zum Prozess der Terrorbekämpfung zu leisten. Es wurde angegeben, dass der rechtliche Prozess im November beginnen und die Aktivitäten der Kommission an Fahrt gewinnen werden. Das meistdiskutierte Thema ist jedoch, ob die Kommission mit dem PKK-Anführer Abdullah Öcalan sprechen wird.
Die Kommission plant, im Oktober drei Anhörungen durchzuführen. Bei diesen Treffen sollen Gespräche über die Terrorbekämpfung und den Lösungsprozess geführt werden. Im November wird der offizielle Beginn der Arbeiten am rechtlichen Prozess erwartet.
STEHT EIN GESPRÄCH MIT ABDULLAH ÖCALAN AUF DER AGENDA?
Einer der am meisten diskutierten Aspekte der Kommission ist die Frage, ob ein Gespräch mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan stattfinden wird.
Dem Bericht der Türkiye Gazetesi zufolge steht ein Gespräch mit Abdullah Öcalan derzeit nicht auf der Agenda.
Quellen geben an, dass ein solches Gespräch stattfinden könnte, falls eine neue Erklärung von Öcalan erforderlich sein sollte. Derzeit wird jedoch zum Ausdruck gebracht, dass die Kommission keinen Bedarf für ein Gespräch mit Öcalan sieht.