Zweimal umstrukturiert, Zinsen gesenkt... Doch Demirören hat seine Schulden bei der Ziraat Bank immer noch nicht beglichen!
Es wurde bekannt, dass die Demirören Holding den Kredit, den sie für den Kauf der Doğan Medya Grubu aufgenommen hatte, nicht zurückgezahlt hat. Laut einem Bericht des Rechnungshofs hat Demirören trotz zweier Umstrukturierungen und Zinsnachlässen die Rückzahlung immer noch nicht geleistet.
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Die Demirören Holding zahlt den Kredit, den sie für den Kauf der Doğan Medya Grubu aufgenommen hat, weiterhin nicht zurück.
Laut einem Bericht des Rechnungshofs werden die Kreditraten trotz zweier Umstrukturierungen und Zinssenkungen nicht fristgerecht gezahlt.
Die Demirören Holding nahm 2018 bei der Ziraat Bankası einen Kredit in Höhe von 800 Millionen Dollar auf, um Medienunternehmen wie Hürriyet, CNN Türk und Kanal D zu übernehmen. Die Unregelmäßigkeiten bei den Zahlungen halten jedoch an.
KREDIT BEI DER ZİRAAT BANKASI AUFGENOMMEN
Dem Bericht des Rechnungshofs zur Ziraat Bankası zufolge wurden der Demirören-Gruppe im Jahr 2018 ein Projektkredit über 700 Millionen Dollar und ein Betriebsmittelkredit über 100 Millionen Dollar gewährt.
Der Kredit wurde mit einer zweijährigen tilgungsfreien Zeit, einer Laufzeit von 10 Jahren und einem Zinssatz von 6,5 Prozent bereitgestellt. Im Laufe der Zeit wurde der Betriebsmittelkredit jedoch auf 250 Millionen Dollar erhöht, und das Unternehmen leistete keine Zahlungen.
AUCH DER ZINSSATZ WURDE GESENKT
2019 erfolgte die erste und 2022 die zweite Umstrukturierung. Der Zinssatz wurde zunächst auf 6 Prozent und anschließend auf 4 Prozent gesenkt.
RECHNUNGSHOF WARNT: RECHTLICHE SCHRITTE MÜSSEN EINGELEITET WERDEN
Der Rechnungshof stellte fest, dass aufgrund der Zahlungsrückstände der Demirören Holding keine Einziehung erfolgen konnte und rechtliche Schritte eingeleitet werden müssten. Im Bericht wurde betont, dass die Finanzstruktur des Unternehmens genau beobachtet werden müsse, und es hieß: "Alle Maßnahmen, einschließlich rechtlicher Schritte, müssen unverzüglich ergriffen werden."
Im Bericht des Rechnungshofs wurde darauf hingewiesen, dass die Demirören Holding in den letzten drei Jahren erhebliche Verluste verzeichnet hat.
Das Unternehmen, das 2015 einen Verlust von 131 Millionen, 2016 von 86 Millionen und 2017 von 264 Millionen Lira auswies, übertrug in diesem Jahr Immobilien und Grundstücke der Mediengruppe an die Ziraat Bankası, um einen Teil der 70-Millionen-Dollar-Rate zu begleichen.