Zweiter Akt bei den IBB-Operationen... Der Grund für die Festnahme des İSKİ-Generaldirektors Şafak Başa ist bekannt!
Es hat sich herausgestellt, dass der İSKİ-Generaldirektor Şafak Başa, der im Zuge der zweiten Operationswelle gegen die IBB festgenommen wurde, aufgrund einer Anzeige der Personen, die ihn bedroht hatten, zur Aussage vorgeladen wurde. Hier sind die Details...
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Im Rahmen der zweiten Razzia gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) sind bemerkenswerte Details über den festgenommenen ISKI-Generaldirektor Şafak Başa ans Licht gekommen.
Bei der Operation am Morgen des 25. April wurden zahlreiche Personen festgenommen, darunter auch Başa, der als Herzpatient bekannt ist.
Den Behauptungen zufolge stehen im Zentrum des Festnahmeverfahrens jene Personen, von denen Başa zuvor bedroht wurde und für die er Personenschutz beantragt hatte. In seiner polizeilichen Aussage schilderte Şafak Başa detailliert die Drohungen von Muhittin Erusta und İdris Özcelep gegen ihn und das ISKI-Personal. Başa gab an, dass er nach den Drohungen sowohl Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet als auch Personenschutz beim Gouverneursamt beantragt habe, was daraufhin bewilligt wurde.
SIE REICHTEN BESCHWERDE EIN, NACHDEM IHRE PROJEKTE NICHT GENEHMIGT WURDEN
Vor der Operation hatte die ISKI eine Abrissverfügung für TOKİ-Wohnungen im Einzugsgebiet des Sazlıdere-Staudamms verschickt, der auf der Route des Kanal-Istanbul-Projekts liegt.
Den Aussagen zufolge behaupteten Erusta und Özcelep in ihren Erklärungen nach der Festnahme von Ekrem İmamoğlu, dass ihre Projekte nicht genehmigt worden seien, weil sie keine Bestechungsgelder gezahlt hätten, und reichten Beschwerde gegen einige ISKI-Führungskräfte, allen voran İmamoğlu und Başa, ein.
'SIE DRANGEN EIN UND DROHTEN'
Başa fügte seiner Aussage zudem folgende Details hinzu:
"Obwohl wir İdris Özcelep mitteilten, dass wir seine Anliegen über unsere Rechtsabteilung prüfen würden, drang er nach der negativen Entscheidung wiederholt in die Behörde ein und setzte seine Drohungen fort. Am 28. Mai 2024 nahm unsere Sicherheitsabteilung dies offiziell zu Protokoll. Infolge unseres Antrags beim Gouverneursamt wurde für meine Person eine Schutzanordnung erlassen. Nach der Festnahme unseres İBB-Bürgermeisters kam Özcelep erneut in die Behörde und sprach Drohungen aus."
Şafak Başa wurde in seiner Vernehmung auch zu Beschwerden über Werbetafeln, die nicht in den Zuständigkeitsbereich der ISKI fallen, sowie zu angeblichen Verbindungen zum ehemaligen Kommunikationsberater der İYİ-Partei, Murat İde, befragt. Başa erklärte, dass das Thema Werbetafeln nicht in den Aufgabenbereich der ISKI falle und dass er Murat İde nicht kenne und keinerlei geschäftliche Beziehungen zu ihm unterhalte.