Geburtenrate drastisch gesunken: AKP plant Workshop
Die AKP wird am 2. Juli über ihr Präsidium für Sozialpolitik einen Workshop abhalten, um den Rückgang der Geburtenraten zu bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
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Der stellvertretende Vorsitzende des AKP-Präsidiums für Sozialpolitik, Hakkı Öztürk, erklärte, man habe sich nach der Veröffentlichung der Daten des türkischen Statistikamtes TÜİK, wonach die zusammengefasste Geburtenziffer in der Türkei von 2,38 im Jahr 2001 auf 1,51 Kinder im Jahr 2023 gesunken ist, zu diesem Workshop entschlossen.
Öztürk teilte mit, dass der Workshop, an dem auch die Vorsitzende für Sozialpolitik, Fatma Betül Sayan Kaya, sowie Akademiker teilnehmen werden, am 2. Juli stattfinden soll. Dabei würden Vorschläge gegen den Rückgang des Bevölkerungswachstums erörtert und anschließend dem Ministerium für Familie und Sozialdienste vorgelegt werden, so Öztürk.
MASSNAHMEN WERDEN DISKUTIERT
Öztürk erklärte, man bereite Umsetzungspläne für kurz-, mittel- und langfristige „Lösungspakete“ vor, die einen multidisziplinären Ansatz verfolgen und verschiedene Themenbereiche abdecken. Diese hätten wirtschaftliche, kulturelle und politische Dimensionen.
Öztürk sagte: „Es gibt drei Hauptthemen: Wir werden in diesem Workshop allgemeine Pakete und Lösungsvorschläge beschließen, die Themen wie die Verlängerung der Elternzeit, die finanzielle Unterstützung von Kinderbetreuungseinrichtungen für berufstätige Frauen sowie Anreize für das zweite und dritte Kind umfassen.“
Öztürk wies darauf hin, dass die Verlangsamung des Bevölkerungswachstums zu einem Problem geworden sei, mit dem alle Länder der Welt zu kämpfen hätten, und erklärte, man untersuche die Länder, die bei der Bewältigung dieses Problems erfolgreich seien.
Unter Nutzung dieser Beispiele wolle man ein Modell entwickeln, das der Kultur und den Traditionen der Türkei entspreche, so Öztürk weiter:
„Mit den Maßnahmen, die wir ergreifen werden, zielen wir darauf ab, einen Mechanismus zu schaffen, der uns auf dem Weg zu einer großen Türkei voranbringt, indem wir unsere junge und gebildete Bevölkerung, das sogenannte ‚demografische Chancenfenster‘, sowohl bewahren als auch deren Zahl erhöhen.“