Gefängnis, in das Haluk Levent gebracht wurde, steht fest

Es wurde bekannt gegeben, dass der im Rahmen der Ermittlungen gegen den Ahbap-Verein verhaftete Haluk Levent in die Justizvollzugsanstalt Karatepe in Çorlu, Tekirdağ, überstellt wurde.

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Der im Rahmen der Ermittlungen gegen den Ahbap-Verein verhaftete Vereinsvorsitzende Haluk Levent wurde in die Justizvollzugsanstalt Karatepe im Landkreis Çorlu in Tekirdağ gebracht.

Es wurde mitgeteilt, dass Levent am 16. Juli mittags mit einem Kleinbus von Istanbul aus in das Gefängnis transportiert und nach Abschluss der Formalitäten in die Anstalt eingewiesen wurde.

Im Zuge der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen waren 25 Verdächtige, darunter Haluk Levent, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Gericht überstellt worden. Von den Verdächtigen, die dem Friedensrichter vorgeführt wurden, wurden 14 Personen, darunter Levent, inhaftiert, während die übrigen Verdächtigen unter Auflagen der richterlichen Kontrolle freigelassen wurden.

Es wurde berichtet, dass gegen Levent im Rahmen der Ermittlungen Verfahren wegen „Gründung einer kriminellen Vereinigung“, „Geldwäsche aus Straftaten“ sowie „Verstoßes gegen das Steuerverfahrensgesetz und das Vereinsgesetz“ eingeleitet wurden.

Im Rahmen der Akte wurde festgehalten, dass bei einer zweiten operativen Welle in Istanbul, Izmir, Kocaeli und Muğla Razzien an zahlreichen Adressen durchgeführt und digitales Material beschlagnahmt wurden. Die Generalstaatsanwaltschaft untersuche Berichten zufolge auf Grundlage von MASAK-Berichten sowie technischer und physischer Überwachungsmaßnahmen die Vorwürfe, dass hohe Geldbeträge von den Konten des Ahbap-Vereins auf die Konten einiger Verdächtiger transferiert wurden.

In der Ermittlungsakte finden sich zudem Vorwürfe, dass Levent zwischen 2020 und 2026 hohe Transaktionen auf legalen Wettplattformen getätigt habe und Gelder von den Vereinskonten auf das Konto von Yeliz Kaya, die als seine Assistentin bezeichnet wird, überwiesen worden seien. Die festgenommene Anwältin Ece Güner habe hingegen argumentiert, dass die fraglichen Geldtransfers im Rahmen von Schuldverhältnissen stattgefunden hätten.