Gemeinsame Presseerklärung von Ümit Özdağ und İmamoğlu: Fokus auf Separatismus

Der Vorsitzende der Union der türkischen Gemeinden (TBB) und Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat den Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, besucht.

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Nach dem Treffen, das in der Parteizentrale der Zafer-Partei stattfand, gaben Özdağ und İmamoğlu eine Erklärung ab.

İmamoğlu erklärte, dass sie die Arbeiten, die sie als TBB durchführen, in einem Dossier zusammenfassen und mit den politischen Parteien teilen werden.

İmamoğlu ging auf die Entwicklung der Demokratie ein und fuhr wie folgt fort:

"Wir sind fest davon überzeugt, dass der Aufbau eines Mechanismus, bei dem das aktive und passive Wahlrecht nicht beeinträchtigt wird und kein Vertrauensverlust entsteht, zu dieser Reise beiträgt. Es ist wertvoll, dass bei der Umsetzung des Prozesses bezüglich der Treuhänder (Kayyım) bestimmte Einstellungen und Verhaltensweisen, die wir nicht sehen wollen, vermieden werden. Gleichzeitig ist es wichtig, dass nach einer Amtsenthebung, die auf dem Grundsatz der persönlichen Schuld und Strafe beruht, das Parlament nicht ignoriert wird, Wahlen im Parlament stattfinden und der rechtliche Prozess schrittweise wie vorgesehen durchgeführt wird."

İmamoğlu betonte, dass Politiker keine Sprache verwenden sollten, die die Gesellschaft provoziert, verärgert oder gegeneinander aufhetzt, und sagte, dass sowohl Kritik als auch Unterstützung im Rahmen der Demokratie erfolgen sollten.

"WIR STEHEN AUF DEM STANDPUNKT, DASS DIE ABSETZUNG DURCH EIN GERICHTSURTEIL ERFOLGEN MUSS"

Ümit Özdağ erklärte seinerseits, dass die lokale Demokratie sehr wichtig sei, man sich jedoch dagegen wehre, dass dies als "Separatismus" instrumentalisiert werde.

Özdağ betonte, dass die Türkei sich gegen Terrororganisationen und diejenigen, die auf derselben Linie stehen, schützen müsse, und erklärte, dass der Staat im Rahmen des Rechts verteidigt werden müsse.

Özdağ teilte mit, dass sie in das Protokoll, das sie mit dem ehemaligen CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu unterzeichnet hatten, den Punkt aufgenommen hätten, dass die Institution des Treuhänders zwar notwendig sei, dies jedoch auf dem Rechtsweg geschehen müsse. "Wir stehen auch heute auf dem Standpunkt, dass Bürgermeister, bei denen eine Verbindung zum Terrorismus festgestellt wurde, nur durch ein Gerichtsurteil ihres Amtes enthoben werden dürfen", sagte er.

Özdağ merkte an, dass auch die Amtsenthebung des Bürgermeisters von Esenyurt, Ahmet Özer, auf eine dem Staat würdige Weise und durch eine gerichtliche Entscheidung hätte erfolgen müssen.