Gemeinsamer Schritt aller politischen Parteien gegen Gewalt an Frauen: Untersuchungsausschuss wird beantragt

Die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) wird einen Untersuchungsausschuss zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen einrichten. Der Ausschuss, der auf gemeinsamen Antrag aller politischen Parteien gebildet wird, soll die zunehmenden Gewaltvorfälle untersuchen und Maßnahmen zum Schutz der Frauenrechte prüfen.

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Nach einer Reihe von Nachrichten über Gewalt und Brutalität gegen Frauen ist auch die Große Nationalversammlung der Türkei aktiv geworden. Es wird ein Ausschuss zur Untersuchung von Gewalt gegen Frauen eingerichtet. 

GEMEINSAMER ANTRAG WIRD EINGEREICHT

In der heutigen Sitzung der TBMM-Generalversammlung werden die Fraktionen von AKP, CHP, DEM Parti, MHP, İYİ Parti und Saadet Partisi einen gemeinsamen Antrag auf Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen einbringen.

Die Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit von Frauen und Männern der TBMM, Çiğdem Erdoğan, wird während der Beratungen des Antrags eine Bewertung der bisherigen Arbeiten zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen abgeben. In den Reden im Namen der Fraktionen werden zudem die Standpunkte der politischen Parteien zur Prävention von Gewalt gegen Frauen dargelegt.

Der Untersuchungsausschuss, dessen Einrichtung mit dem Beschluss der Generalversammlung geplant ist, wird sich mit Themen wie den zuletzt zunehmenden Gewaltvorfällen und deren gesellschaftlichen Auswirkungen, den notwendigen Sofortmaßnahmen zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen, der Prävention von Mobbing gegen Frauen im Berufsleben sowie dem wirksamen Schutz der Frauenrechte befassen. Nach Abschluss seiner Arbeiten wird der Untersuchungsausschuss einen Bericht erstellen und diesen der Generalversammlung des Parlaments vorlegen.