Generalstaatsanwaltschaft Ankara beantragt Genehmigung für Ermittlungen gegen Yavaş im Rahmen der Konzert-Untersuchung
Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hat beim Innenministerium die Genehmigung zur Einleitung von Ermittlungen gegen den Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara (ABB), Mansur Yavaş, und seinen Büroleiter Nevzat Uzunoğlu beantragt.
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Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hat beim Innenministerium die Genehmigung zur Einleitung von Ermittlungen gegen den Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara (ABB), Mansur Yavaş, und seinen Büroleiter Nevzat Uzunoğlu beantragt.
Im Rahmen der Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Ankara wurde auf Grundlage des vom zivilen Inspektionsdienst des Innenministeriums erstellten Berichts, der MASAK-Prüfung, der Rechnungshofprüfung sowie von Sachverständigengutachten festgestellt, dass der Stadtverwaltung durch die Beauftragung von 32 Konzertdienstleistungen ein Schaden in Höhe von 154 Millionen 453 Tausend 221,60 Lira entstanden ist.
Im Zuge der Ermittlungen wurden am 23. September 14 Verdächtige, darunter ehemalige Beamte der Stadtverwaltung und Unternehmensvertreter, wegen des Verdachts auf „Amtsmissbrauch“ und „Manipulation von Ausschreibungen“ festgenommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen dem Justizpalast von Ankara zugeführt, wo sie nach ihrer Aussage bei der zuständigen Staatsanwaltschaft dem Friedensrichter vorgeführt wurden. Fünf der Verdächtigen wurden vom zuständigen Bereitschaftsgericht wegen „Unterschlagung“ und „Manipulation von Ausschreibungen öffentlicher Einrichtungen oder Organisationen“ in Untersuchungshaft genommen, während neun weitere Verdächtige unter Auflagen freigelassen wurden.