Gericht bestätigt Divan Talya Hotel-Projekt der Koç-Gruppe: Einsprüche abgewiesen
Im Rechtsstreit um die Annullierung des Bebauungsplans und der Baugenehmigung für das im Bau befindliche Divan Talya Hotel in Antalya hat das Regionale Verwaltungsgericht Konya die Einsprüche der Kommunen zurückgewiesen.
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Im Prozess um den Wiederaufbau des zur Koç-Gruppe gehörenden Divan Talya Hotels in Antalya, der von den Kommunen aufgrund der Annullierung des Bebauungsplans und der Baugenehmigung angestrengt wurde, ist eine wichtige Entscheidung gefallen.
Wie Gazete Duvar berichtet, hat das Regionale Verwaltungsgericht Konya die Einsprüche der Stadtverwaltung Antalya und der Gemeinde Muratpaşa geprüft und den Antrag auf Aussetzung der Vollziehung abgelehnt.
GEMEINDE MURATPAŞA HATTE BAUSTELLE VERSIEGELT
Nachdem das 4. Verwaltungsgericht von Antalya eine teilweise Annullierung der Baugenehmigung beschlossen hatte, hatte die Gemeinde Muratpaşa die Baustelle versiegelt, woraufhin beide Kommunen vor Gericht zogen. Das Gericht wies die Einsprüche gegen den 1/5000-Flächennutzungsplan des Stadtrats von Antalya sowie den 1/1000-Bebauungsplan des Gemeinderats von Muratpaşa zurück.
Die am Verfahren beteiligte Marmaris Altınyunus Turistik Tesisler A.Ş., ein Unternehmen der Koç-Gruppe, kann nach der Gerichtsentscheidung den Hotelbau fortsetzen. Anwohner kritisieren die Situation jedoch und behaupten, dass der Hotelbau zu irreversiblen Schäden an den Klippen führe, die als Naturschutzgebiet ausgewiesen sind.
KEINE MÖGLICHKEIT ZUM HOTELBAU
Die Anwältin der Klägerseite, Figen Albuga Çalıkuşu, erklärte, dass die aktuelle Baugenehmigung des Hotels den gerichtlichen Entscheidungen widerspreche und sagte: "Kein Gerichtsbeschluss gibt der Koç-Gruppe die Möglichkeit, auf einer Fläche von 45.000 Quadratmetern ein Hotel zu errichten." Çalıkuşu fügte hinzu, dass dieses Verhalten der Koç-Gruppe nicht mit dem Anspruch einer Unternehmensführung vereinbar sei, die sich in der gesamten Türkei für Kunst und Ästhetik einsetze.