Gericht stoppt Restaurierungsprojekt der Selimiye-Moschee

Das Verwaltungsgericht Edirne hat einen vorläufigen Stopp für die geplanten Restaurierungsarbeiten an der Kuppel der historischen Selimiye-Moschee verhängt.

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Das geplante Restaurierungsprojekt für die Selimiye-Moschee, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und als das „Meisterwerk“ von Mimar Sinan bekannt ist, hat für Diskussionen gesorgt. Behauptungen, dass im Rahmen des Projekts in die Originalinschriften der Hauptkuppel der Moschee eingegriffen werden solle, lösten in der Öffentlichkeit Empörung aus.

Aufgrund der Proteste wurde der Fall vor Gericht gebracht. Das Verwaltungsgericht Edirne hat im Rahmen der Klage gegen die geplanten Änderungen an den Kuppelinschriften der Selimiye-Moschee einen vorläufigen Stopp der Arbeiten angeordnet.

In der Gerichtsentscheidung wurde darauf hingewiesen, dass sämtliche Unterlagen zu dem vom Hohen Rat genehmigten Projekt zur Prüfung angefordert wurden.

Experten betonen die Bedeutung des Schutzes der historischen Identität der Selimiye-Moschee und unterstreichen, dass jede geplante Maßnahme mit äußerster Sorgfalt durchgeführt werden müsse.