Gesetzesentwurf im Parlament eingereicht: Ein weiterer Berufsstand erhält den 'Grünen Pass'
Mit einem neuen Gesetzesentwurf, der der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) vorgelegt wurde, sollen Buchhaltern, die strategische Aufgaben wie Wirtschaftsprüfung und Finanzberichterstattung wahrnehmen, Visa-Erleichterungen gewährt werden. Wer mindestens 10 Jahre in diesem Beruf tätig ist, soll einen grünen Pass erhalten können.
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Für freiberufliche Buchhalter, Finanzberater und vereidigte Wirtschaftsprüfer wird der Weg zum grünen Pass geebnet. Ein neuer Gesetzesentwurf, der der Großen Nationalversammlung der Türkei vorgelegt wurde, sieht vor, diesen Berufsgruppen bei einer beruflichen Tätigkeit von mindestens 10 Jahren das Recht auf einen Dienstpass (grüner Pass) einzuräumen.
Der von Mustafa Bilici, dem Abgeordneten der Gelecek Partisi für İzmir und stellvertretenden Parteivorsitzenden, ausgearbeitete Gesetzesentwurf zielt darauf ab, die Visaprobleme zu beseitigen, mit denen Buchhalter und Finanzberater insbesondere bei Auslandsreisen konfrontiert sind.
Der besagte Entwurf soll Buchhaltern und Finanzberatern die Teilnahme an internationalen Treffen erleichtern und sie dazu ermutigen, eine aktivere Rolle bei berufsbezogenen Aktivitäten im Ausland zu übernehmen.
Experten im Bereich Buchhaltung und Finanzberatung übernehmen zahlreiche strategische Aufgaben wie Wirtschaftsprüfung, Finanzberichterstattung, Steuererklärungen und den Kampf gegen die Schattenwirtschaft. Um diese Aufgaben auch auf internationaler Ebene effektiv wahrnehmen zu können, müssen sie häufig ins Ausland reisen. Der grüne Pass würde die Visumpflicht aufheben und solche Reisen schneller und praktischer gestalten.
AUF DER PARLAMENTSAGENDA
Der dem Innenausschuss vorgelegte Entwurf wird in den kommenden Tagen im Plenum des Parlaments beraten. Sollte er verabschiedet werden, erhalten freiberufliche Buchhalter, Finanzberater und vereidigte Wirtschaftsprüfer mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung das Recht auf einen Dienstpass.