Geständnisse von PKK-Terroristen: Jäger wurden für „Geheimdienstler“ gehalten und getötet

Die bewaffnete PKK-Gruppierung HPG erklärte, dass Selahattin Güngen und İzzet Batmaz, die 2020 am Cudi-Berg getötet wurden, fälschlicherweise für „Geheimdienstler“ gehalten und ins Visier genommen wurden. Nachforschungen hätten ergeben, dass die beiden Männer lediglich zum Jagen in der Region unterwegs waren.

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Die bewaffnete PKK-Gruppierung HPG hat eine Erklärung zu Selahattin Güngen und İzzet Batmaz abgegeben, die im Jahr 2020 am Cudi-Berg im Landkreis Silopi in der Provinz Şırnak getötet wurden. In der Erklärung heißt es, dass die beiden Personen zum Zeitpunkt des Vorfalls für „Geheimdienstler“ gehalten wurden; spätere Auswertungen hätten jedoch ergeben, dass sie sich zum Jagen in der Region aufgehalten hatten.

Laut der HPG-Erklärung wurde aufgrund der Tatsache, dass Güngen und Batmaz Waffen, Ferngläser und Funkgeräte bei sich trugen, angenommen, es handele sich um türkisches Militär- oder Geheimdienstpersonal. Es wurde festgehalten, dass die beiden Männer aus diesem Grund ins Visier genommen wurden, jedoch nach durchgeführten Untersuchungen festgestellt wurde, dass sie sich ausschließlich für Jagdaktivitäten in dem Gebiet befanden.

In der Erklärung wurde den Familien von Güngen und Batmaz zwar das Beileid ausgesprochen, eine explizite Entschuldigung oder ein Ausdruck des Bedauerns für den Vorfall fehlte jedoch.