Gesundheitsminister Koca zur Einstellung des Betriebs des türkisch-palästinensischen Freundschaftskrankenhauses

Gesundheitsminister Fahrettin Koca erklärte in einer Stellungnahme über seinen Social-Media-Account bezüglich des türkisch-palästinensischen Freundschaftskrankenhauses, dessen Betrieb eingestellt wurde, dass man bereit sei, Unterstützung bei der Verlegung von Krebspatienten, die zwangsweise aus dem Krankenhaus entlassen wurden, sowie von anderen bedürftigen Kindern und Erwachsenen auf Intensivstationen in Gaza in die Türkei zu leisten.

İHA

Gesundheitsminister Fahrettin Koca erklärte: „Wir sind bereit, jegliche Unterstützung für die Verlegung der anderen bedürftigen und medizinisch als geeignet eingestuften Kinder- und Erwachsenen-Intensivpatienten aus Gaza in unser Land zu leisten, sobald die notwendige Koordination sichergestellt ist.

''TROTZ ALLER AUFRUFE''

Minister Koca gab über seinen Social-Media-Account eine Erklärung zur Lage in Gaza ab.

Koca betonte, dass die internationale Gemeinschaft vor der Wahl stehe, Patienten entweder bewusst dem Tod zu überlassen oder deren Leben zu retten, und sagte: "Das in Gaza tätige türkisch-palästinensische Freundschaftskrankenhaus musste gestern aufgrund von Treibstoffmangel und den anhaltenden Angriffen Israels seinen Betrieb vollständig einstellen. Dies geschah trotz all unserer Warnungen und Aufrufe an die zuständigen Institutionen und die internationale Gemeinschaft."

''GIBT ES JEMANDEN, DER DAFÜR DIE VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN KANN?''

Koca setzte seine Erklärung wie folgt fort:

"Als Türkei sind wir bereit, jegliche Unterstützung zu leisten, um die Behandlung der Krebspatienten fortzusetzen, die aufgrund fehlender Möglichkeiten zwangsweise aus dem Krankenhaus entlassen wurden, sowie für die Verlegung der anderen bedürftigen und medizinisch als geeignet eingestuften Kinder- und Erwachsenen-Intensivpatienten aus Gaza in unser Land, sobald die notwendige Koordination sichergestellt ist. Wir erwarten, dass die internationale Gemeinschaft und die zuständigen Institutionen auf unseren Aufruf umgehend reagieren und handeln. Die internationale Gemeinschaft und die zuständigen Institutionen haben leider keine ausreichenden Schritte unternommen, um die Angriffe auf das Krankenhaus zu verhindern. Jetzt ist es eine unvermeidliche Pflicht, das Leben der Patienten zu retten. Die einzige Alternative zur Rettung der Patienten ist, sie bewusst dem Tod zu überlassen. Gibt es jemanden, der sagen kann: 'Ich kann dafür die Verantwortung übernehmen'?"