War durch HIV und HPV in die Schlagzeilen geraten! Gesundheitstest für ausländische Studierende an der Universität Karabük zur Pflicht gemacht...

Nachdem Behauptungen über HPV- und HIV-Fälle auf den „Beichtseiten“ der Universität Karabük in den sozialen Medien für Aufsehen gesorgt hatten, hat die Universität nun für alle ausländischen Studierenden ein ärztliches Attest zur Pflicht gemacht.

12punto

Auf Instagram, X und anderen sozialen Medien hatten Beiträge auf einem Account namens „Karabük Üniversitesi İtiraf Sayfası“ (Beichtseite der Universität Karabük), in denen türkische Studierende über sexuelle Kontakte mit afrikanischen Studierenden berichteten, für öffentliche Empörung gesorgt.

In den Nachrichten wurde behauptet, dass einige der Studierenden aufgrund von HPV- oder HIV-Verdachtsfällen Krankenhäuser aufgesucht hätten. 

BEHAUPTUNGEN WURDEN DEMENTIERT!

Nach den Beiträgen erklärte die Gesundheitsdirektion der Provinz Karabük, dass die Behauptungen in den sozialen Medien nicht der Wahrheit entsprächen und es keinen Anstieg bei HIV- oder HPV-Fällen gebe. 

Auch die Universität Karabük teilte diese Erklärung über ihre Social-Media-Kanäle und wies die Vorwürfe zurück.

GESUNDHEITSZEUGNIS BEI DER EINSCHREIBUNG PFLICHT

Universitätsvertreter erklärten, dass sie nach den Vorfällen eine Reihe von Maßnahmen ergriffen hätten. 

Wie die Verantwortlichen mitteilten, hat die Universität eine „Pflicht zur Vorlage eines ärztlichen Attests für alle ausländischen Studierenden“ eingeführt.

Gegenüber der Zeitung Hürriyet erläuterten Universitätsvertreter, dass sie zahlreiche neue Regelungen für ausländische Studierende eingeführt hätten und sagten dazu:

„Um diesen Gerüchten entgegenzuwirken, haben wir im Februar 2024 beschlossen, dass alle ausländischen Studierenden, die sich an unserer Universität einschreiben möchten, ein ärztliches Attest vorlegen müssen. Wir verweigern die Einschreibung Studierenden, die kein solches Attest vorlegen oder Träger einer ansteckenden Krankheit sind. Ein zweiter Schritt war die Abschaffung der Vermittlungsagenturen, über die ausländische Studierende zuvor an die Universität kamen. Dies hatte zu verschiedenen Gerüchten geführt. Um dies zu verhindern, haben wir die Vermittlungsagenturen nun ausgeschlossen. Wir nehmen nur noch ausländische Studierende auf, die bei der vom ÖSYM durchgeführten TR-YÖS-Prüfung oder bei der von der Universität selbst durchgeführten Prüfung erfolgreich waren.“