Google Maps führt zu tödlichem Unfall mit 3 Toten

In der indischen Stadt Bareilly stürzte ein Fahrzeug, das Gäste einer Hochzeit nach Hause brachte, von einer unvollendeten Brücke, auf die sie von Google Maps geleitet worden waren. Der Vorfall forderte drei Menschenleben. Die Brücke, die von der lokalen Bevölkerung als „Todesfalle“ bezeichnet wird, verdeutlicht die große Gefahr durch veraltete digitale Kartendaten.

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In der indischen Stadt Bareilly entdeckten Anwohner am Samstag, dem 23. November, ein im Wasser versunkenes Fahrzeug am Flussufer, in dem sich leblose Körper befanden. Polizeilichen Ermittlungen zufolge nutzten die Insassen des Fahrzeugs ein GPS-System, um nach einer Hochzeit nach Hause zurückzukehren.

Die Navigation leitete sie auf eine unvollendete Brücke. Da das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, konnten die Insassen nicht rechtzeitig anhalten und stürzten aus einer Höhe von etwa 7,5 Metern in eine Grube im Flussbett des Ramganga, wo sie noch am Unfallort verstarben.

VON DER LOKALEN BEVÖLKERUNG ALS 'TODESFALLE' BEKANNT

Wie aus einem Bericht von TRT hervorgeht, wurden die Verstorbenen als Kaushal Kumai, Vivek Kumar und Amit Kumar identifiziert. Die drei Männer hatten versucht, den Heimweg über eine Abkürzung zu nehmen.

Den vorliegenden Informationen zufolge wurde die Brücke an der Unfallstelle bei einer schweren Flutkatastrophe im Jahr 2022 zerstört. Die Brücke ist in der lokalen Bevölkerung als 'Todesfalle' bekannt.

Obwohl die Nutzung der zerstörten Brücke untersagt ist, stellen das Fehlen ausreichender Warnschilder und das Vertrauen der Fahrer auf veraltete digitale Karten ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Region dar.