Googles Algorithmenänderung unter Beobachtung
Der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, äußerte sich im Planungs- und Haushaltsausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) zu sozialen Medien und der Algorithmenänderung von Google. Uraloğlu betonte, dass man keine verbotsorientierte Mentalität verfolge, jedoch Maßnahmen gegen Inhalte in sozialen Medien ergreifen werde, die nicht mit nationalen Werten vereinbar seien.
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Der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, beantwortete im Planungs- und Haushaltsausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) die Fragen der Abgeordneten. Minister Uraloğlu äußerte sich dabei zur Algorithmenänderung von Google sowie zu sozialen Medienplattformen.
„WIR VERFOLGEN IN DEN SOZIALEN MEDIEN KEINE VERBOTSORIENTIERTE MENTALITÄT“
Im Ausschuss nahm Minister Uraloğlu auch Stellung zu sozialen Medienplattformen und wies darauf hin, dass die Europäische Union Maßnahmen ergriffen habe, um die Sicherheit der Nutzer großer Plattformen wie Facebook, YouTube, Twitter, TikTok und Instagram zu gewährleisten. Minister Uraloğlu erklärte, dass diese Maßnahmen darauf abzielten, illegale Inhalte zu verhindern.
Uraloğlu informierte über die Maßnahmen, die in Ländern wie den USA, dem Vereinigten Königreich und Australien in Bezug auf soziale Medien ergriffen wurden, und fuhr wie folgt fort:
„Wir verfolgen in den sozialen Medien wirklich keine verbotsorientierte Mentalität; aber jeder muss auch wissen, wo seine Grenzen liegen. Sollen wir zu allem, was dort eingestellt wird, schweigen? Sollen wir bei einem Medium, das keinerlei Disziplin kennt und unsere gesamten nationalen und moralischen Werte beleidigt, etwa nicht eingreifen? Aber ich kann Ihnen sagen, dass unser Ansatz im Vergleich zu den Anbietern sozialer Medienplattformen definitiv viel liberaler ist.“
„WENN NÖTIG, WERDEN WIR DIESE ANGELEGENHEIT MIT DER WETTBEWERBSBEHÖRDE VERFOLGEN“
Minister Uraloğlu äußerte sich auch zu der Frage, ob die Algorithmenänderung von Google dazu geführt habe, dass die Sichtbarkeit einiger Nachrichtenseiten gesunken sei. Minister Uraloğlu sagte: „Wir verfolgen dieses Thema mit Google Türkei; wenn nötig, werden wir diese Angelegenheit gemeinsam mit der Wettbewerbsbehörde (Rekabet Kurumu) angehen.“