Gouverneursamt Ankara verhängt 15-tägiges Verbot für Bergarbeiter-Proteste
Das Gouverneursamt Ankara hat alle Proteste, Demonstrationen und Presseerklärungen von Bergarbeitern im gesamten Stadtgebiet für einen Zeitraum von 15 Tagen untersagt.
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Das Gouverneursamt Ankara hat ein 15-tägiges Verbot für Bergarbeiter erlassen, die geplant hatten, sich in der Hauptstadt zu versammeln, um für ihre Rechte einzutreten. Die Entscheidung umfasst Veranstaltungen wie Proteste, Demonstrationen, Märsche und Presseerklärungen.
Mit der Entscheidung des Gouverneursamtes wurde mitgeteilt, dass im gesamten Stadtgebiet für die Dauer von 15 Tagen keine Aktionen oder Veranstaltungen von Bergarbeitern durchgeführt werden dürfen.
Das Verbot folgte auf einen Aufruf der unabhängigen Bergarbeitergewerkschaft Bağımsız Maden İş Sendikası über deren Social-Media-Kanal. Die Gewerkschaft hatte zuvor bekannt gegeben, dass die nach einem Polizeieinsatz festgenommenen Bergarbeiter nach einer etwa 12-stündigen Gewahrsamszeit wieder freigelassen wurden.
In der Erklärung war angekündigt worden, dass die Bergarbeiter heute um 11.00 Uhr erneut vor dem Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen zusammenkommen würden. Nach der Entscheidung des Gouverneursamtes wurden die Sicherheitsvorkehrungen in der Region verstärkt.